#Männertage

Warum Media-Markt Männerprobleme in ein schwarzes Loch schießt

Wenn Männer ihre Tage haben, werden sie manchmal etwas sonderbar - will die neue Media-Markt-Kampagne vermitteln
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Wenn Männer ihre Tage haben, werden sie manchmal etwas sonderbar - will die neue Media-Markt-Kampagne vermitteln
In seiner neuen Markenkampagne enthüllt Media-Markt, dass auch Männer manchmal ihre Tage haben. Und für diese besondere Zeit im Monat empfiehlt der von Leadagentur Zum roten Hirschen einen Shoppingausflug als Therapie. Die Kampagne, die von einem breiten Promi-Aufgebot unterstützt wird, soll dem Händler wieder ein virales Gesprächsthema in der Öffentlichkeit bescheren.

Um die Männertage auch in Social Media und über PR-Maßnahmen spielen zu können, hat Media-Markt eigens eine repräsentativen Studie dazu bei Kantar Emnid in Auftrag gegeben: Danach attestieren sich 64 Prozent aller Männer selbst „gelegentliche oder regelmäßige Stimmungsschwankungen“ und 50 Prozent aller befragten Frauen attestieren ihren Männern mindestens einmal im Monat Stimmungsschwankungen.



Sophia Thomalla ist eine von vielen Prominenten, die für Media-Markt über die Männertage sprechen
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Sophia Thomalla ist eine von vielen Prominenten, die für Media-Markt über die Männertage sprechen
Heute startet nun die erste Welle der Kampagne über Out-of-Home, PR und Social Media mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Promi-Testimonials wie Sophia Thomalla, Jürgen Vogel, Ralf Richter, Paula Lambert und Vox-Reality-Star Detlev Stevens. So besucht beispielsweise Sex-Talkerin Paula Lambert in einem Instagram-Video scheinbar eine Freundin, die gerade ihre Tage hat. Erst als sich die Tür öffnet, stellt sich heraus, dass es dabei um einen Mann handelt, der von ihr mit Geschenken unterstützt wird. Die Videos werden allerdings erst in den kommenden Tagen sichtbar.

Ab dem 3. November, zum internationalen Tag des Mannes, folgen Kino-Schaltungen, eine breit angelegte TV-Kampagne sowie diverse Print-Aktionen, bei denen das seltsame Verhalten der Männer während ihrer Tage humorvoll in Szene gesetzt wird.


Ziel der neuen Kampagne ist es, ein breiteres gesellschaftliches Thema zu etablieren, sagt Thomas Hesse, Head of Brand Marketing bei Media-Markt: „Mit Männertage haben wir einen Insight gefunden, der ein gesellschaftliches Phänomen thematisiert, das alle kennen. In unserer Kampagne setzen wir dieses mit viel Humor in Szene und beleuchten Momente, in denen Männer sich sicherlich oft ertappt fühlen und Frauen zustimmend lachen können.“ Natürlich wünschen wir uns, dass die Öffentlichkeit dieses Thema für sich entdeckt und kreativ weiterentwickelt.“

„Frauen sind ebenso relevante wie wichtige Kunden für uns. Wir sind davon überzeugt, dass sich auch Frauen von der Kampagne angesprochen fühlen.“
Thomas Hesse
Thomas Hesse
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Thomas Hesse
Im Idealfall etabliert der Händler mit Männertage ein Stichwort, auf das sich in kommenden Jahren aufbauen lässt, hofft Hesse: „Wir müssen natürlich erst einmal sehen, wie unser Thema von der Öffentlichkeit angenommen wird. Aber ich kann mir vorstellen, dass wir auch in Zukunft immer wieder die Idee der Männertage spielerisch in unsere Kommunikation einbeziehen werden.“

Dabei will Hesse die neue von der Lead-Agentur Zum Roten Hirschen entwickelte Kampagne explizit nicht als reine Männerkampagne verstanden wissen: „Frauen sind ebenso relevante wie wichtige Kunden für uns. Wir sind davon überzeugt, dass sich auch Frauen von der Kampagne angesprochen fühlen. Zudem spielen sie beispielsweise bei der humorvollen Auflösung der Kampagnenspots regelmäßig die zentrale Rolle.“

Allerdings fließt in die Kampagne die Zielgruppenüberlegung durchaus als strategisches Element ein. Denn in der Kundschaft und besonders deutlich im Media-Markt Kundenclub sind die Männer leicht  überrepräsentiert. Männertage liefert dem Händler damit auch ein effektives Thema, um begleitende Events für seine Clubmitglieder in den Märkten zu veranstalten.

Dieser Schwerpunkt auf aktives Engagement soll noch ein weiterer Marketingstunt im Rahmen der Kampagne unterstützen, bei dem gestresste Männer ihre Probleme wortwörtlich ins All schießen können. Die Teilnehmer müssen dazu vom 12. bis 16. November auf der Microsite www.männertage.com sowie unter dem Hashtag #männertage in den sozialen netzwerken ihre besonderen Frustmomente posten. Ab 17. November soll dann der gesammelte Ärger von dem Radioteleskop Astropeiler auf dem Berg Stockert bei Bad Münstereifel zum schwarzen Loch Sagittarius A* in 25.640 Lichtjahren Entfernung gesendet werden. cam

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