L'Oréal

Wie die Digitalisierung das Marketing des Kosmetik-Konzerns verändert

Das neue L'Oréal-Gebäude in Düsseldorf
© L'Oréal / Dirk Bannert
Das neue L'Oréal-Gebäude in Düsseldorf
L'Oréal soll die erste "Beauty Tech Company" weltweit werden. Bei dieser Transformation spielt das Marketing eine wesentliche Rolle. Deutschland-CMO Philipp Markmann erläutert, was das für seine Arbeit bedeutet.

Müsste man die Agenda von Philipp Markmann in drei Worten zusammenfassen, es wären wohl diese: zuhören, verstehen, machen. Der 37-Jährige, der seinen Posten als Marketingchef von L’Oréal Deutschland im März 2017 angetreten hat, will auf diese Weise seinen Teil dazu beitragen, den Pariser Kosmetik-Konzern zur ersten "Beauty Tech Company" weltweit umzubauen. So lautet die globale Strategie, die CEO Jean-Paul Agon ausgerufen hat.

Was das konkret bedeutet, formuliert Markmann so: "Nah am Verbraucher zu sein und auf Basis von Daten die richtigen Insights zu generieren, um Kundenbedürfnisse zu verstehen und das Marketing danach auszurichten." Dass ein global tätiges B2C-Unternehmen sein Heil in digitalen Lösungen sucht, ist nicht ungewöhnlich. Für L’Oréal, das vor allem von seiner Stärke im stationären Handel lebt, ist dies eine überlebenswichtige Einsicht. Denn der Beautymarkt, so Markmann, habe sich aufgrund der Digitalisierung in den vergangenen drei Jahren mehr verändert als in den zwanzig Jahren davor.

Im vergangenen Jahr hat L’Oréal einiges unternommen, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

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