Kryptowährungen

Warum der Streit um Facebooks Libra jetzt konstruktiv wird

"Banking The Unbanked": Bislang wirbt Libra vor allem mit dem Zugang zum bargeldlosen Bezahlen für Menschen aus Schwellenländern
© Libra Assocation
"Banking The Unbanked": Bislang wirbt Libra vor allem mit dem Zugang zum bargeldlosen Bezahlen für Menschen aus Schwellenländern
Politiker und Regulatoren sind sich einig: In der bisher präsentierten Form wird die Digitalwährung Libra nicht an den Start gehen. Facebook und seine Mitstreiter wollen nun nachbessern. Interessanter aber: Die EU wird vielleicht bald ihr eigenes Digitalgeld in Umlauf bringen. 
Mark Zuckerberg hat mit der geplanten Digitalwährung Libra einiges losgetreten. Politik und Finanzwelt signalisieren unisono entschiedene Ablehnung. Zumindest in der bisher präsentierten Form wird das elektronische Geld weder in den USA noch in Europa den Segen der Regulatoren bekommen. Und der Facebook-Chef hat auch bereits erklärt, dass Libra erst starten wird, wenn alle Kritikpunkte ausgeräumt sind.

Zurzeit ist aber viel interessanter, dass mit dem Libra-Vorstoß überhaupt eine Diskussion in Gang gesetzt wurde, die lange überfällig war: Sind Digitalwährungen – ob sie Libra heißen oder anders – sinnvoll? Unter welchen Bedingungen können sie positive Wirkung entfalten? Und vor allem: Wer sollte dabei die Federführung haben?

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