Kinder-Markenkampagne

Ferrero würdigt die kleinen großen Momente

Der Kinder-Spot erzählt viele kleine Alltagsgeschichten
© Ferrero
Der Kinder-Spot erzählt viele kleine Alltagsgeschichten
Ein Jahr nach der 50-Jahre-Kampagne startet Ferrero schon die nächste Markenkampagne für die Marke Kinder. Mit dem Auftritt unter dem Motto "A little, a lot" will der italienische Süßwarenhersteller dazu aufrufen, die kleinen Momente des Familienlebens wertzuschätzen.
Dementsprechend zeigt der 50-sekündige Spot Eltern mit ihren Kindern bzw. junge Erwachsene in ganz alltäglichen Situationen - die dann durch eines der Produkte aus dem Kinder-Sortiment zu etwas ganz Besonderem werden. Der abschließende Satz "Denn was für uns klein erscheint, ist für die Kleinen ganz groß" zeigt, an wen sich die Kampagne richtet: An die Erwachsenen, die Kinder Riegel, Schoko Bons oder Bueno letztendlich bezahlen. 
Deutschland ist bereits das dritte Land nach Frankreich und Russland, in dem die von Publicis Italien kreierte Kampagne zu sehen ist. Die Adaption der Kampagne für Deutschland hat M&C Saatchi übernommen. Der Spot (Produktion: Filmmaster Productions; Regie: Vincent Haycock) wird noch bis zum 3. Februar ausgestrahlt. Die Kampagne wird zudem auf die Microsite kinder.com/alittlealot verlängert und wird punktuell auf verschiedenen Facebook-Seiten der Kinder-Marken gespielt. Neben Italien und Großbritannien sollen noch weitere Länder folgen. Hierzulande zeichnet Country Marketing Manager Daniela Vöhringer für die Kampagne verantwortlich. 


Mit rund 477 Millionen Euro hatte Ferrero im vergangenen Jahr das zweitgrößte Brutto-Werbevolumen in Deutschland. Der Süßwarengigant hat seine Ausgaben damit um rund 7 Prozent gesteigert, was angesichts von Effizienzdebatten und sich eintrübender Konjunktur ein durchaus starkes Zeichen ist. Das passt allerdings zur geschäftlichen Entwicklung bei Ferrero insgesamt: Die Gruppe konnte das zum 31. August 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr mit einem konsolidierten Umsatz von 10,5 Milliarden Euro abschließen - das entspricht einem Wachstum von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. ire
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