"Keine Zeit zu Sterben"

So nutzt Land Rover den neuen James Bond für Product Placement

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Der neue Defender kann sogar fliegen
© Land Rover
Der neue Defender kann sogar fliegen
Der Rummel um den neuen James-Bond-Film geht so langsam in die finale Runde. Jetzt nutzt Land Rover die Dreharbeiten zu "Keine Zeit zu Sterben" für eine Bewegtbild-Kampagne im TV, auf Youtube und in Social Media. In der Hauptrolle: der neue Defender, der dank eines Product-Placement-Deals in spektakuläre Szenen verwickelt ist.
Auf der IAA in Frankfurt hat Jaguar Land Rover schon viel für den neuen Land Rover Defender getrommelt. Jetzt legt der Autobauer nochmal eine Schippe drauf. In der aktuellen Kampagne für das Kultmodell fliegt die jüngste Defender-Generation 30 Meter durch die Lüfte, heizt durch Gelände und Flüsse, überschlägt sich und fährt weiter. Alltag für einen Autodarsteller in einem James-Bond-Film.


In "Keine Zeit zu sterben" spielt der Defender bei Verfolgungsjagden eine wichtige Rolle. Teile davon sind jetzt in die Kampagne integriert, die seit wenigen Stunden im TV, auf Youtube und in Social Media zu sehen ist. So bekommt der Defender Aufmerksamkeit und schon jetzt eine große Bühne, bevor Anfang April Daniel Craig zum fünften Mal als James Bond auf der Kinoleinwand erscheint.

Dass Jaguar Land Rover auf Action setzt, ist kein Zufall. Der neue Defender wird als der „fähigste Land Rover aller Zeiten“ promotet. Und der britische Autohersteller arbeitet seit Jahrzehnten bei der James-Bond-Reihe mit EON Productions zusammen. 1983 beispielsweise feierte ein Range Rover Cabrio im 007-Streifen Octopussy seine Premiere. In "Keine Zeit zu sterben" sind neben zehn neuen Defender-Modellen und dem Land Rover Serie III auch ein Range Rover Sport SVR und der Range Rover Classic zu sehen. Der Hersteller nutzt das kultige Agentenepos als eine Plattform für Product Placement, um die Leistungsfähigkeit seiner Modelle jenseits einer Werbekampagne zu demonstrieren.


Die Action-Szenen und Verfolgungsjagden im Film haben Stunt-Koordinator Lee Morrison und Oscar-Gewinner Chris Corbould, Verantwortlicher für Spezialeffekte und Stuntfahrzeuge, komponiert. "Wir haben den Defender extremeren Bedingungen ausgesetzt, als uns das vorher möglich schien. Alles mit dem Ziel, den Bond-Fans maximale Spannung zu verschaffen", erklärt Morrison.

Dafür sorgt auch die englische Rennfahrerin Jessica Hawkins, die sonst in der Formel 3 W aktiv ist, und die Stunts übernahm und auch davor schon das Fahrzeug einem Härtetest unterzogen hat. Bei James Bond hat man nunmal auch "keine Zeit zu bremsen."
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