Kampf um Werbebudgets

Facebook gelobt Besserung beim Thema Brand Safety

   Artikel anhören
Facebook will sicherere Werbeumfelder bieten
© HORIZONT
Facebook will sicherere Werbeumfelder bieten
Beim Gipfel des Werbekundenverbands OWM Mitte November war es wieder das große Thema - Brand Safety. Mit Facebook meldet sich nun einer der Konzerne zu Wort, die in diesem Zusammenhang immer wieder gerne von den werbungtreibenden Unternehmen gescholten werden - und kündigt weitere Schritte auf dem Weg hin zu sicheren Werbeumfeldern an.
Facebook kündigte am Mittwochabend "weitere wichtige Schritte hin zu einem ganzheitlichen Brand Safety-Ansatz" an. So will der Konzern mit ausgewählten Werbungtreibenden und in Zusammenarbeit mit bestehenden und neuen Brand-Safety-Partnern Whitelisting-Tools für In-Stream-Platzierungen sowie Publisher-Whitelists testen.


Mit Publisher Whitelists sollen Werbungtreibende in der Lage sein, eine Liste von Publishern nach ihren eigenen Sicherheitskriterien auszuwählen und digitale Kampagnen ausschließlich auf Basis der Inhalte dieser Publisher durchzuführen. Nach der Auswertung der Testphase ist ein breiterer Rollout der neuen Maßnahmen im Jahr 2020 geplant.

Auch sonst ist Facebook bemüht, den Werbekunden entgegenzukommen. So soll es künftig im Business Manager und Ads Manager jeweils eine zentrale Stelle geben, wo Sperrlisten erstellt, Zustellungsberichte abgerufen und Inventarfilter auf Kontoebene eingerichtet werden können. Zudem will Facebook die Delivery-Reports optimieren. Werbungtreibende sollen künftig nach Konto-ID oder Publisher suchen können, ohne die Reports herunterladen zu müssen. 


Des Weiteren hat Facebook mit Zefr einen weiteren Brand-Safety-Dienstleister an Bord geholt. Dieser werde DoubleVerify, Integral Ad Science und OpenSlate beitreten, um sicherzustellen, dass die von Facebook erstellten Markensicherheitskontrollen und -Tools weiterhin den Anforderungen der Werbungtreibenden entsprechen. Praktisch: Unternehmen, die bereits mit Integral Ad Science, OpenSlate und Zefr arbeiten, sollen künftig auf dynamische Content-Sets zugreifen und ein White-Listing-Tool auf Content-Ebene nutzen können.  

"Diese Tools sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Brand Safety auf Facebook. Wir nehmen das Feedback von Unternehmen sehr ernst und arbeiten weiterhin eng mit der Branche zusammen, um das Internet für Menschen und Unternehmen sicher zu gestalten", kommentiert Carolyn Everson, Vice President of Global Marketing Solutions bei Facebook, die Neuerungen. mas
stats