Vodafone kommuniziert in dem Spot seine liberale Haltung zu gesellschaftlichen Themen
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Vodafone kommuniziert in dem Spot seine liberale Haltung zu gesellschaftlichen Themen
In die Weihnachtssaison startet Vodafone mit einem formell negativen Spot. Denn Jung von Matt/Next Alster lässt ein kleines Mädchen in einem Voice-over vor allem von den Dingen erzählen, die Weihnachten nicht sind: Weihnachten ist keine Hautfarbe, Weihnachten ist kein Hass, Weihnachten ist kein freier Tag, Weihnachten ist kein Weg zu weit. Das Resultat ist ein Weihnachtsfilm, der sich der üblichen Klischeefalle entzieht und am Ende zu dem konsensfähigen Schluss kommt: "Weihnachten ist, was uns zusammenbringt."
Für Vodafone ist Weihnachten allerdings auch eine Gelegenheit, diverse Statements der Marke zu gesellschaftlichen Fragen in einem verbindenden Vignettenfilm zu bündeln. So zeigt der Film ein homosexuelles Paar unter einem regenbogenfarbenen Weihnachtsbaum, eine multikulturelle Festrunde und Botschaften zum Klimawandel. Parallel will Vodafone aber auch das Umsatzpotenzial der Saison ausschöpfen und schaltet gleichzeitig zum Markenfilm einen Produktspot, der das iPhone in den Vordergrund stellt.


Um die Zielgruppe auch zur Interaktion mit der Marke zu motivieren, veranstaltet Vodafone dieses Jahr zum zweiten Mal sein Gewinnspiel Gigahelden, bei dem Nutzer Freunde und Familienmitglieder nominieren können, die zu Weihnachten arbeiten müssen. Die Gewinner erhalten von Vodafone ein zusätzliches Datenvolumen geschenkt, um mit ihrer Familie wenigstens per Smartphone feiern zu können. Die Markenkampagne (Mediaplanung: Wavemaker) läuft schon seit 24. November und wird neben TV auch in Out-of-Home, Digital und Social Media gespielt. cam
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