Bei einem leckeren Heidelbeer-Smoothie sagen selbst düstere Gothic-Jünger nicht nein
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Bei einem leckeren Heidelbeer-Smoothie sagen selbst düstere Gothic-Jünger nicht nein
Teenager sind kompliziert. Grenzwertig wird es vor allem dann, wenn eine Mutter beim Einkaufen ihre permanent schlechtgelaunten Gothic-Tochter im Schlepptau hat. Außer sie gehen zu Edeka. Denn im neuen TV-Spot des Handelsriesen findet selbst die schwarzgestylte Satansbraut etwas, das sie für einen kurzen Moment aus ihren düsteren Gedanken reißt. Denn der freundliche Edeka-Mitarbeiter an der Frischetheke lässt bei seiner Gebrauchsanweisung für Heidelbeer-Smoothies einen Schlüsselbegriff fallen, für den auch die genervte Tochter ihre Kopfhörer abnimmt.
Der neue Spot fügt sich nahtlos in die neue Storytelling-Logik der Edeka-Kampagne ein. Gezeigt wird eine Interaktion im Markt mit einem Edeka-Mitarbeiter, aus der sich ein neues Lieblingsrezept für die Edeka-Kunden ergibt, die diese zuhause zubereiten. Was den aktuellen Film (Kreation: Jung von Matt) zu einem echten Hingucker macht, ist das äußerst gelungene Casting von rebellischer Teenager-Tochter, wohlmeinender Mutter und Edeka-Mitarbeiter, der am Ende an den komplizierten Signalen der Jugendkultur scheitert.


Denn zuerst ist das junge Mädchen, anders als ihre Mutter, überhaupt nicht an seinen Ausführungen zum perfekten Heidelbeer-Smoothie interessiert. Denn schließlich soll ein solcher Smoothie auch die Laune verbessern. Erst als er erwähnt, dass der Smoothie auch gut gegen freie Radikale ist, horcht sie auf. Doch der Edeka-Mitarbeiter verscherzt sich seine frisch gewonnene Glaubwürdigkeit, als er die bei Goths beliebten Teufelshörner mit dem Surfer-Gruß verwechselt.

Den TV-Spot verlängert Edeka in gewohnter Manie an den PoS und in die eigenen Online-Kanäle, wo die Konsumenten weitere Rezepte und Gesundheitsinformationen rund um Obst Obst-Smoothies finden können. cam
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