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Wann Werbung sinnvoll wird

Dr. Jens Cornelsen von defacto digital research
© Christine Blei
Dr. Jens Cornelsen von defacto digital research
Defacto Digital Research beleuchtet den Megatrend Mobilität einmal genauer.

Hat Werbung auf dem Smartphone überhaupt Aussicht auf Erfolg? Dies ist eine der Fragen, die Defacto Digital Research im Rahmen einer Studie über „digitale Trends im Handel“ untersucht hat. Ergebnis: Es kommt darauf an. Wenn sie eher einer Information gleicht – indem sie etwa auf ein Sonderangebot hinweist –, und wenn sie den Empfänger im Laden oder in seiner unmittelbaren Nähe erreicht, kann sie durchaus die gewünschte Wirkung haben. „Irgendeine Botschaft irgendwo auszuspielen, bringt dagegen nichts“, erklärt Studienleiter Jens Cornelsen. Wichtiger, als Werbung auf Handy und Co zu schicken, sei indes in jedem Fall, auf Mobilgeräten mit Basisinfos präsent zu sein – insbesondere zur Lage des Ladens, zu Öffnungszeiten und aktuellen Preisen. „Solche Angaben werden vom Konsumenten gesucht, sie gehören zum Pflichtprogramm eines Händlers.“

Auf das größte Interesse unter den rund tausend im April Befragten stieß Augmented Reality, der Mix aus realer und virtueller Welt. Wenig Zuspruch fanden dagegen die Navigation durch ein Geschäft per Smartphone und der Einkauf am Schaufenster. Durchgefallen ist das mobile Bezahlen – kritisiert wird, es fehle der Mehrwert und mangele am Datenschutz.




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