HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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Guten Morgen aus Frankfurt! Die Berichterstattung über das Grippevirus aus China verändert sich: Die Stadt Wuhan wird durch die Provinz Hubei ersetzt (dessen Hauptstadt Wuhan ist), Corona heißt jetzt Covid-19 und die Annahme, die Verbreitung wachse langsamer, bestätigt sich nicht: Gestern meldeten chinesische Behörden extrem gestiegene Ansteckungszahlen. Grund dafür könnte eine Ausweitung der Diagnoseverfahren sein. Unterdessen hat Covid-19 jetzt in Europa zur Absage der ersten Großveranstaltung geführt. Hier sind diese und andere wichtigen Meldungen vor 9. 
Die weltweit wichtigste Mobilfunk-Messe MWC in Barcelona fällt in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Gefahr aus. Die weltweite Sorge wegen des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit, Bedenken bei Reisen und andere Umstände machten es "unmöglich für die GSMA, an dem Ereignis festzuhalten", teilte die Mobilfunk-Anbieter-Vereinigung (GSMA) am Mittwoch mit. Zuvor hatten viele große Aussteller angekündigt, dem Branchentreff fernzubleiben. Facebook hat den Start seiner Dating-Funktion in Europa nach Einschreiten der irischen Datenschutzbehörde auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Datenschützer hatten am Montag bei Facebook in Dublin eine "Inspektion" durchgeführt und Unterlagen eingesammelt. Sie seien besorgt gewesen, dass das Online-Netzwerk sie erst Anfang des Monats über Pläne informiert habe, die Flirt-Plattform am 13. Februar nach Europa zu bringen. Mit dem Münchner Start-up Julep betritt ein Player die Bühne, der nicht nur hochkarätig besetzt, sondern auch extrem ehrgeizig ist. Ziel sei es, in Deutschland der führende Marktplatz für Mid- und Longtail-Podcasts zu werden und zusammen mit anderen großen Playern wie Spotify oder Deezer die Marktthemen zu setzen. Julep schickt sich an, im brummenden Podcast-Markt für Furore zu sorgen. Wie erreicht man die Generation Z? Diese Gretchen-Frage stellen sich Unternehmen, Agenturen und Medienhäuser immer häufiger. In ihrem Beitrag für HORIZONT+ gibt die Sprecherin der Geschäftsführung von KNSKB+ sieben Tipps, die bei der Ansprache junger Leute helfen sollen. Kim Notz ist eine von mehreren Autoren, die künftig unter dem Label „Talking Heads“ auf HORIZONT+ zu aktuellen Themen unserer Branche Stellung beziehen. Die Digitalisierung reißt Silos ein? Vielleicht – auf jeden Fall aber die Trennung zwischen Berufs- und Privatlesern beim neuen Medienprodukt des Wort & Bild Verlags. Der stellt seinem Auflagenmillionär Apotheken Umschau die neue Marke "Digital Ratgeber" zur Seite. Mit einer Auflage von 650.000 Heften, etlichen Web-Angeboten, einem veränderten Geschäftsmodell – und einem bemerkenswerten Zielgruppenkonzept. Wenn die Deutsche Fußball- Liga (DFL) voraussichtlich im Mai die Medienrechte an der Fußball-Bundesliga von 2021 bis 2025 vergibt, werden alle Augen auf die großen Live-Pakete gerichtet sein. Allerdings ist die Liga gefordert, auch abseits der lukrativen Live-Rechte für Wettbewerb und neue Erlöspotenziale zu sorgen. Dabei erschließt die DFL nun einen vielversprechenden Bereich, für den es bislang kein eigenes Rechtepaket gab: Out-of-Home. Dass die Mühlen in internationalen Networks etwas langsamer mahlen, ist nicht ungewöhnlich. Die zweieinhalb Jahre, die seit der internationalen Fusionsankündigung von WPP für die Agenturen Possible und Wunderman vergangen sind, bis der Schritt auch in Deutschland vollzogen wird, sind aber auch für Networkverhältnisse lang. Das hat nicht nicht zuletzt mit den Eigentumsverhältnissen nach dem Kauf der Vorgängeragentur Conrad Caine zu tun. Es ist einer der kapitalsten Trends in der Branche: Gefühlt jede zweite Agentur will sich heute als Berater positionieren. Die Content-Agentur C3 gründet dafür jetzt sogar eine eigene Unit – und gibt sich zur Gründung von Cyan so selbstbewusst wie kämpferisch. Treibende Kraft hinter dem neuen Angebot ist C3-COO Karsten Krämer.


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