Horizont+-Serie Transformation

Wie gesellschaftliche Veränderungen Unternehmen zum Umdenken bringen

Die digitale Transformation ist das Top-Thema aller Unternehmen
© Fotolia / Olivier Le Moal
Die digitale Transformation ist das Top-Thema aller Unternehmen
Veränderungen in der Gesellschaft können Transformationen auslösen. Darin ist sich die hochkarätig besetzte CMO-Runde einig, die sich neulich in Frankfurt bei der dfv Mediengruppe zum lockeren Austausch traf. Es geht an dem Tag um Verantwortung den Konsumenten, den Mitarbeiter und dem Unternehmen gegenüber. Es geht aber auch um die Schnittstelle zum Kunden, die es zu verteidigen gilt. Trotzdem sollten Firmen nicht jedem Trend folgen.

So etwas gab es bisher im HORIZONT Kaminclub noch nicht. Ein Thema, vier Thesen und eine zweistündige, intensive Diskussion. Erstmals trafen sich innerhalb des Formats, das HORIZONT gemeinsam mit Partner Wall Decaux entwickelt hat, acht hochrangige Marketingentscheider aus unterschiedlichen Branchen zu einem Round Table, um sich über das Metathema Transformation auszutauschen. Es war eine offene, manchmal kontroverse, zuweilen auch sehr nachdenkliche und selbstkritische Diskussion. Dabei ging es nicht nur darum, wie Marketer den Wandel innerhalb eines Unternehmens mitgestalten können, sondern auch um grundsätzliche Fragen. Was ist die eigentliche Aufgabe des Marketings? Wie stark beeinflussen gesellschaftliche Entwicklungen die Arbeit? Wie sieht es mit der Haltung aus? Welche Rolle spielen Transparenz, Daten und der Aufbau der eigenen Organisation? Und wie halten es die Auftraggeber mit den Agenturen?

„Man überschlägt sich leicht bei einer Transformation“
Thorsten Scheib, Philip Morris
Standardantworten auf solche strategischen Fragen, das sei verraten, hatte keiner der Entscheider in der Tasche. Dafür, darin waren sich alle Diskutanten einig, ist Transformation auch zu komplex, vor allem, wenn neben der Digitalisierung auch gesellschaftliche Entwicklungen eine gewichtige Rolle spielen.
Godo Röben und Christof Baron (v.l.,)
© Hans-Jürgen Herrmann
Godo Röben und Christof Baron (v.l.,)
Das gilt beispielsweise für die Rügenwalder Mühle, Philip Morris und auch für Katjesgreenfood, das in Food-Start-ups investiert. Bei allen drei Unternehmen sind massive Veränderungen in der Gesellschaft Auslöser einer Transformation. "Uns war bewusst, dass wir so nicht mehr weitermachen können", erklärt Godo Röben, Geschäftsführer von Rügenwalder, etwa den schleichenden Wandel vom traditionellen Wurst- zum Veggie-Hersteller.

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