HORIZONT+-Serie Transformation

Wie die Holy Fashion Group ihre gesamte Wertschöpfungskette digitalisiert

Die Holy Fashion Group entwickelt Mode digital
© Holy Fashion Group
Die Holy Fashion Group entwickelt Mode digital
Fast meint man, die kuschlig-weiche Oberfläche des Viskose-Kaschmir-Gemischs zu fühlen. Doch das neue Herrenhemd gibt es bislang nur virtuell. Der Avatar als Schneiderpuppe – bei der Holy Fashion Group ist er schon Wirklichkeit. Seit 2017 hat der Hersteller von Marken wie Joop, Strellson und Windsor seine Abläufe konsequent digitalisiert.

Digitalisierung, das heißt bei dem Modeunternehmen weitaus mehr als Multichannel: Für COO Henning von Einsiedel betrifft das die gesamte Wertschöpfungskette. „Unser Unternehmen kommt sehr stark aus dem Produkt, deshalb haben wir uns entschlossen, bereits bei der Entstehung des Produktes zu digitalisieren.“

Fünf Kernbereiche der Transformation

Fünf Kernsegmente hat das Unternehmen aus Kreuzlingen im Schweizer Kanton Thurgau für seinen Transformationsprozess definiert: zum einen „digitale Produktentwicklung und Supplynetworks“, dann den Bereich „Produktionstechnologie und Produktinnovation“. Dazu kommt das Themenfeld „Digitales Go-to-Market“ und schließlich „Big Data und Artificial Intelligence“. Zu den vier Produktthemen zählt der Holy-Manager ein fünftes auf, das er für „mindestens genauso wichtig wie die anderen vier zusammen“ hält:

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