HORIZONT+-Serie Transformation

Wie die Comdirect Banking zur Nebensache macht

Ort der Innovation und der Transformation: die Zentrale der Comdirect in Quickborn
© Comdirect
Ort der Innovation und der Transformation: die Zentrale der Comdirect in Quickborn
Die traditionellen Instrumente und Angebote funktionieren im Bankenmarkt nicht mehr richtig. Die Comdirect reagiert. Im Wettbewerb positioniert sich die Commerzbank-Tochter deshalb mit "smarten" Lösungen. Eine Transformation hart am Kunden.

Banken waren mal die Platzhirsche. Als Arbeitgeber und als Institution. Dann kamen das Internet, die Finanzkrise, Fintechs sowie Techkonzerne, und plötzlich war vieles anders als jemals zuvor. Deshalb erfindet sich die Comdirect immer wieder neu und positioniert sich mit "smarten Lösungen". Wie diese aussehen, und warum der stetige Wandel die Herausforderung ist, erzählt die nächste Folge in unserer Serie rund um die Transformation.

Die Historie

Knusprige 25 Jahre wird die Comdirect Bank in diesem Jahr alt. Am 13. Oktober 1994 erblickte die Tochter der Commerzbank das Licht der Welt. Der Namensteil "direct" ist etwas irritierend, meint er doch das Gegenteil von einem Kundenkontakt im Sinne von Face to Face. In ihrem Geschäftsbericht für 1994 bezeichnet die zweitgrößte Bank Deutschlands dieses Modell ohne Filialnetz als "Direct Banking". So heißt es da: "Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über Telefon, Fax und Brief. Kundenberatung findet nicht statt." Das Angebot beim Start: Discount-Brokerage für Privatkunden, also Wertpapierhandel (nahezu) ohne Beratungsleistung. Ein Vierteljahrhundert ist das her. Zwar ist die Comdirect damit im Verhältnis zu ihrer fast 150-jährigen Muttergesellschaft ein junges Pflänzchen. Ersetzt aber eine technologiegeschichtliche Betrachtung die unternehmensgeschichtliche, zählt das Quickborner Unternehmen schon zu den Bankhäusern mit Tradition.
Matthias Hach ist seit Anfang 2018 Marketing- und Vertriebsvorstand der Comdirect Bank. Der 53-Jährige kam im Februar 2016 nach Quickborn. Zuvor hatte er unter anderem für die Online-Broker Flatex und Vitrade gearbeitet.
© Hendrik Lüders Fotografie
Matthias Hach ist seit Anfang 2018 Marketing- und Vertriebsvorstand der Comdirect Bank. Der 53-Jährige kam im Februar 2016 nach Quickborn. Zuvor hatte er unter anderem für die Online-Broker Flatex und Vitrade gearbeitet.
Das Fax ist inzwischen tiefstes Mittelalter, den Brief ersetzt die elektronische Mail weitestgehend, der Kunde wickelt seine Bankgeschäfte online ab.

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