HORIZONT+-Serie Transformation

Wie sich Rügenwalder zum Veggie-Taktgeber wandelt

Ende 2014 wird die Transformation von Rügenwalder in Produkten sichtbar. Der "Vegetarische Schinken Spicker“ mit Schnittlauch kommt auf den Markt
© Rügenwalder Mühle
Ende 2014 wird die Transformation von Rügenwalder in Produkten sichtbar. Der "Vegetarische Schinken Spicker“ mit Schnittlauch kommt auf den Markt
Rügenwalder - das war Wurst pur. Jahrzehntelang. Dann aber fängt der heutige Geschäftsführer Godo Röben an zu rechnen. Es ist der Beginn einer Transformation.

Der traditionsreiche Fleischwarenhersteller Rügenwalder Mühle hat eine vegetarische und eine Bio-Produktlinie ins Programm genommen - und dabei scheinbar Unvereinbares unter einer Marke zusammengebracht. Teil 3 in der HORIZONT+-Serie zur Transformation.

Die Historie

Es sind unruhige Zeiten, als Carl Müller 1834 eine kleine Fleischerei im pommerschen Rügenwalde, der heutigen polnischen Kleinstadt Darłowo, gründet. Es ist die Epoche des Vormärz, an deren Ende die Revolution von 1848 steht. Eine Phase starken Bevölkerungswachstums und zunehmender Verarmung vieler Bevölkerungsschichten. Müller legt den Grundstein für das Unternehmen Rügenwalder Mühle. Es dauert allerdings fast 70 Jahre, bis die erste Teewurst unter diesem Markennamen über die Theke wandert, und etwa ebenso lange bis zur Logo-Idee der Windmühle mit Wurstflügeln.

Weitere 115 Jahre später dreht sich bei der Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH und Co. KG noch immer vieles, aber nicht mehr alles um die Wurst. Das Familienunternehmen, das seit 1956 im niedersächsischen Bad Zwischenahn ansässig ist, bietet inzwischen auch fleischlose Produkte an, darunter vegetarische Schnitzel und Aufschnitt, vegane Burger und Nuggets.

Jetzt kostenfrei registrieren
und sofort alle H+ Artikel lesen!

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats