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Was Shopify zur Lovebrand der Amazon-Kritiker macht

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Shopify-Manager Roman Zenner spricht über die Digitalisierung des Handels
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Shopify-Manager Roman Zenner spricht über die Digitalisierung des Handels
In der Coronakrise wurde der E-Commerce-Dienstleister Shopify in Rekordzeit zur Lovebrand vieler Einzelhändler, die sich praktisch über Nacht digitalisieren mussten. Doch die B-to-B-Marke sieht jetzt für sich auch Potenzial bei den Endkunden und in der direkten Verknüpfung mit dem stationären Handel. Bei HORIZONT Lovebrands erzählt Roman Zenner, Technischer Partnermanager bei Shopify, warum das Unternehmen gerade die Online-Integration mit Plattformen wie Tiktok, Pinterest und Facebook forciert und nach welchen Regeln der Multichannel-Handel der Zukunft funktionieren wird.
Zenner macht in dem Gespräch deutlich, dass Shopify als Software-as-a-Service-Anbieter mehr als nur eine Infrastruktur für E-Commerce anbietet. Zu Shopify gehöre auch dazu, dass die Plattform auch die nötige Reichweite für die Händler schaffe: "Wir haben Marketing in unserer DNA." Neben einem eigenen App-Shop mit allen dafür nötigen Tools betreibt Shopify seit 2020 auch die "Shop"-App, in der alle Online-Shops mit Shopify-Betriebssystem zu einem virtuellen Marktplatz aggregiert wurden. So erhält jeder Shopbetreiber mit seinem Angebot auch faktisch Zugang zu allen anderen Shopify-Endkunden.


Aber Schlagzeilen macht Shopify aktuell vor allem mit seinen Kooperationen mit großen Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Pinterest und Facebook. Dabei gehe es allerdings nicht darum, dass jetzt der komplette E-Commerce in die sozialen netzwerke abwandern werde, sagt Zenner: "Heute sind Händler:innen sehr viel mehr gefragt, sich zu fragen, wo sich die Zielgruppe aufhält, um in diesem Kontext eine sehr niederschwellige Interaktionsmöglichkeit einzubauen. Deshalb ist es für uns ein wichtiges Ziel, die Auswahl aller denkbarer Plattformen möglichst leicht zu gestalten." cam
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