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Carrera Revell: Wie CEO Stefan Krings die analogen Klassiker fit für die digitale Ära macht

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Stefan Krings, CEO der Carrera Revell Group
© Carrera Revell / HORIZONT
Stefan Krings, CEO der Carrera Revell Group
Viele Erwachsene kennen sie noch als Lovebrand ihrer Kindheit und so mancher hat speziell Revell mit seinen Bastelmodellen in den Lockdown-Monaten 2020 ganz neu für sich entdeckt. Carrera Revell zeigt als Unternehmen, dass analoge Marken auch im 21. Jahrhundert nicht auf verlorenem Posten stehen. Aber nach der krisenbedingten Sonderkonjunktur muss CEO Stefan Krings jetzt beweisen, dass er dauerhaft die Kinderzimmer der Digital Natives mit den beiden deutschen Lovebrands zurückerobern kann.
Der Weg, den der Unternehmenschef dabei geht, erinnert nicht ganz zufällig an die Strategie von Vorbildern wie Lego. Carrera Revell spricht über innovative Lizenzthemen neue Zielgruppen an, die keine Lust mehr auf Kriegsschiffe und Jagdflugzeuge haben. Gleichzeitig prüft Krings, ob digitale Technologien wie Augmented Reality den Rennspaß auf den Carrera-Bahnen verbessern können. Und auch die Markenkommunikation spielt nach dem Erfolg des vergangenen Jahres eine immer größere Rolle.
Das ist umso bemerkenswerter, weil der CEO aus Sicht der klassischen Spielzeugproduzenten eigentlich aus dem feindlichen Lager kommt. Seinen ersten Kontakt mit dem Spielemarkt hatte Krings bei Nintendo Deutschland. cam
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