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American Express: Warum die Kult-Kreditkarte nicht mehr auf dem Roten Teppich sein will

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Fabiana Mingrone, Country Manager Germany für American Express
© American Express
Fabiana Mingrone, Country Manager Germany für American Express
American Express ist eine der bekanntesten Traditionsmarken des internationalen Jetset. Aber wie schlägt sich die Kult-Kreditmarke in einer Zeit, in der bargeldloses Bezahlen alltäglich geworden ist? Deutschland-Chefin Fabiana Mingrone muss nicht nur neue Zielgruppen für die Marke erschließen, sondern der Karte auch im lokalen Handel eine breitere Präsenz verschaffen. Dabei ist das alte Premium-Image der Karte mitunter ein echtes Luxus-Problem.
Wer auf Instagram dem Fotografen und Power-Podcaster Paul Ripke folgt, kann aktuell immer wieder Momente erleben, in denen Ripke seinen Alltag dank seiner American Express Platinum-Card aufregend und besonders gestaltet. Das ist kein Zufall, denn die Kreditkarten-Marke versucht gerade eine völlig neue Zielgruppe für ihr Produkt zu begeistern: Statt Weltreisende sollen künftig auch ganz normale Menschen beim Bäcker oder Discounter ihre Karte zücken.

Für Country-Managerin Fabiana Mingrone ist diese Neu-Positionierung der Marke eine Herausforderung, die in eine Zeit fiel in der Mingrone wegen Corona auch die Arbeit ihres Teams komplett neu organisieren musste. Als ob das nicht genug gewesen wäre, erhöhte Mingrone für sich selbst die Herausforderung des Home Office noch zusätzlich, indem sie ihren eigenen Haushalt im Lockdown um einen Hund erweiterte. cam
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