"Held der Steine" Thomas Panke

"Ich verstehe einfach nicht, welches Ziel Lego mit dieser Aktion hatte"

Thomas Panke ist der "Held der Steine"
© Panke
Thomas Panke ist der "Held der Steine"
Am 20. Januar erlangte Thomas Panke auf einmal bundesweite Bekanntheit: Der Youtuber, der auf seinem Kanal bislang Sets von Lego zusammenbaute und bewertete, war von dem dänischen Spielzeughersteller aufgefordert worden, sein Logo zu ändern. Grund: Verwechslungsgefahr. Anschließend erlebte Lego im  Netz einen Shitstorm – und Panke war der einsame Kämpfer gegen ein zunehmend entrücktes Spielstein-Imperium. Gegenüber HORIZONT Online berichtet der Frankfurter, wie er die Lego-Affäre erlebt hat.

Rund 150.000 Abonnenten hatte Panke auf seinem Youtube-Kanal bis zum 20. Januar. "Welt seid mir gegrüßt, ich bin der Held der Steine in Frankfurt am Main im Herzen von Europa in meinem wunderbaren kleinen Lego-Lädchen an einem fantastischen Tag", so lautete Pankes klassische Begrüßungsformel, bevor er alte und neue Lego-Sets auf Herz und Nieren prüfte, durchaus auch kritisch. Bis zu dem Tag, an dem Post von einer Anwaltskanzlei in seinem Briefkasten lag – gesendet im Auftrag von Lego.

Die Firma stieß sich an Pankes Logo, auf dem ein Baustein mit Noppen zu sehen war. Die Markenidentität von Lego sei dadurch gefährdet, wird aus dem Schreiben deutlich, aus dem Panke genüsslich vorlas. Die Folge: Er änderte sein Logo und mit der Lego-Exklusivität in seinem Laden und auf seinem Youtube-Kanal ist es vorbei.
"Die Sache passte in das Bild, das ich von Lego habe", berichtet ein desillusionierter Panke.

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