Hamburgs Fahrrad-Kampagne

"Wir wollten Solidarität leben und beweisen"

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Der "Danke-Weg" ist ein Beispiel dafür, wie Hamburg Marketing und Jung von Matt die Kampagne veränderten
© Hamburg Marketing
Der "Danke-Weg" ist ein Beispiel dafür, wie Hamburg Marketing und Jung von Matt die Kampagne veränderten
Eigentlich wollte die Stadt Hamburg dieses Jahr nutzen, um noch mehr Bewohner der Hansestadt zu Fahrradfahrern zu machen. Die 2019 gestartete Kampagne "Fahr ein schöneres Hamburg" sollte dafür um zahlreiche erlebnisbasierte Maßnahmen erweitert werden. Doch dann kam Corona – und mit dem Virus stellte sich den Kampagnenmachern plötzlich die Frage, ob ihre Kampagne noch angemessen ist. Über eine komplizierte Kampagne, die durch Corona noch etwas komplizierter wurde.
Eigentlich war die Fahrrad-Kampagne der Stadt Hamburg für Michael Otremba ein Ausbruch aus gewohnten Strukturen. Normalerweise ist des die Aufgabe der Hamburg Marketing, deren Geschäftsführer Otremba ist, die Hansestadt nach außen zu positionieren. "Fahr ein schöneres Hamburg" hingegen ist eine klar nach innen gerichtete Aktion, mit einer Botschaft an die Hamburgerinnen und Hamburger: Fahrt mehr Fahrrad, lasst das Auto öfter stehen.

Als die Kampagne im Mai 2019 startete, hätte sich Otremba nicht träumen lassen, wie sehr er und seine Organisation künftig würden neu denken müssen. Dabei war "Fahr ein schöneres Hamburg" schon von Beginn an kein Auftritt von der Stange. Mit 6 Millionen Euro für den Zeitraum von drei Jahren hat Otremba zwar das zweithöchste Budget zur Verfügung, das die Stadt Hamburg ihm jemals gewährt hat. Das sei aber zu wenig, um damit eine reine Mediakampagne zu starten, erklärt der Hamburg-Marketing-Chef.

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