Haltungskampagne Made bei Vielfalt

"Unternehmer haben durchaus eine gesellschaftliche Verantwortung"

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Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk
© Vorwerk
Timm Mittelsten Scheid, Gesellschafter bei Vorwerk
Wenn 50 familiengeführte Unternehmen in einer gemeinsamen Kampagne gegen ein zunehmend fremdenfeindliches Klima auftreten, dann ist das eine Ansage. Im Interview mit HORIZONT erzählt Timm Mittelsten Scheid, warum er für diese Initiative kämpfte. Dabei macht das Mitglied der Vorwerk-Unternehmerfamilie aber eine klare Unterscheidung zwischen seiner Haltung als Unternehmer und der Position der Marke Vorwerk.

Mit dieser Meinung steht Mittelsten Scheid konträr zum aktuellen Marketing-Mainstream, der postuliert, dass alle Marken heute auch eine Haltung brauchen. Das sieht der Unternehmer klar anders. Er persönlich vertraue Apple ein gutes Produkt zu liefern, aber an Apples Meinung zur Verkehrspolitik ist Mittelsten Scheid definitiv nicht interessiert. Daher sei es die primäre Aufgabe des Unternehmens, ein gutes Produkt zu liefern. Die Unternehmer müssten dagegen über das eigene Geschäft hinausdenken: "Unternehmer haben durchaus eine gesellschaftliche Verantwortung."

"Ich hatte das Gefühl, dass ich mit meiner Idee offene Türen einrenne"

Was war für Sie der persönliche Auslöser, der Sie bewogen hat, eine Kampagne zu diesem Thema ins Rollen zu bringen?

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