Grabarz & Partner

Wie Burger King große Marken dazu bringt, seinen Kunden einen Whopper zu spendieren

Mit "Whopper Shopper" lässt Burger King andere Marken für die Whopper seiner Gäste zahlen
© Burger King
Mit "Whopper Shopper" lässt Burger King andere Marken für die Whopper seiner Gäste zahlen
Burger King ist weltweit für seine cleveren Marketing-Ideen berüchtigt, die nicht wirklich viel Geld kosten. Jüngstes Beispiel ist die Online-Aktion "Whopper Shopper", mit der der Fastfoodriese die Gunst der Black Friday Week nutzt, um andere Marken für die Whopper seiner Gäste zahlen zu lassen. Obwohl die Kampagne allein in den USA stattfindet, hat sie sich die Hamburger Kreativagentur Grabarz & Partner erdacht.
Im Mittelpunkt des Auftritts steht die Website Whopper-Shopper.com, die aus nichts als Online-Bannern besteht. Und die, das weiß jeder Nutzer, sind eigentlich vor allem eines: ungemein nervig. Doch Burger King und Grabarz & Partner deuten auf der Aktionswebseite die Wirkung von Bannern einfach um - indem sie sie mit einem konkreten Nutzen für die User ausstatten. Klickt man auf eines der Banner von prominenten Werbepartnern wie Diesel, Walmart, Facebook, Adidas oder HP und kauft etwas in deren Onlineshop, so erhält der Eigentümer der Website für gewöhnlich einen gewissen Prozentsatz des Umsatzes. Der Clou bei "Whopper Shopper": Burger King reinvestiert dieses Geld einfach in seine Kunden - und schenkt ihnen einen Whopper-Gutschein. Mit der Kampagne nutzt der Burgerbrater auf kreative Weise den großen Hype um die Schnäppchenwoche, die am Black Friday und dem Cyber Monday gipfelt. Konkret bringt Burger King andere Marken dazu, seinen Gästen einen Whopper zu spendieren.
Die Aktion läuft in den USA bereits seit dem 15. November und soll je nach Erfolg bis zum Cyber Monday am 26. November andauern. Jeder Nutzer kann maximal drei Whopper-Gutscheine erhalten, die ihm nach Ende der Promotion zugesendet werden. tt


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