Friedrich Merz

So disst Sixt den selbst ernannten Mittelschichtler

Sixt nimmt Friedrich Merz aufs Korn
© Sixt / Facebook
Sixt nimmt Friedrich Merz aufs Korn
Sie haben es schon wieder getan: Nach Hans-Georg Maaßen und Horst Seehofer hat Sixt nun den nächsten prominenten politischen Kopf aus Korn genommen. Diesmal hat es CDU-Chef-Anwärter Friedrich Merz getroffen. Dem wurde seine Aussage zum Verhängnis, dass er sich mit einem Jahresgehalt von rund einer Million Euro noch zur gehobenen Mittelschicht zähle.
Merz hatte Mitte November in einem Bild-Interview auf die Frage, ob er Millionär sei, zunächst geantwortet: "Ich liege jedenfalls nicht darunter." Für das Interview waren auch Leserfragen zugelassen. Dabei war die Frage gestellt worden, ob er sich zur reichen Oberschicht zählen würde. Merz' Antwort: "Also, ich würde mich zu der gehobenen Mittelschicht zählen." Inzwischen hat der Anwärter auf die Nachfolge Angela Merkels als Chef der CDU gegenüber der Bild am Sonntag erklärt, rund eine Million Euro brutto pro Jahr zu verdienen.


Seine Aussagen haben Merz jede Menge Spott und Kritik in den Medien und sozialen Netzwerken eingebracht. Zumal er laut Statistischem Bundesamt durchaus zur Oberschicht gezählt werden darf. Demnach hatten im Jahr 2014 lediglich 19.000 von allen in Deutschland erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen Einkünfte von mindestens einer Million Euro.

Am Freitag schließlich sprang Sixt auf den Zug auf. Neben einem Bild eines etwas verknautscht dreinblickenden Friedrich Merz zeigt das von Jung von Matt kreierte Social-Media-Motiv einen Audi Q8. Während unter Merz steht "Mit 1.000.000 €/Jahr noch Mittelklasse", ist unter dem Fahrzeug zu lesen "Mit 99 €/Tag schon Oberklasse". Darunter in Klammern: "Mieten Sie sich günstig nach oben auf Sixt.de". Gut 10.000 Reactions, die meisten davon Likes und Lacher, und fast 2000 Shares gab es für das Motiv bislang.
Es kann halt nicht jedem Politiker so gehen wie Angela Merkel. Der Bundeskanzlerin, die Ende des Jahres vom Vorsitz der Partei und spätestens 2021 vom Amt der Regierungschefin zurücktreten will, hat Sixt vergangene Woche noch ein werbliches Denkmal gesetzt. ire
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