Frederick Lau unterstützt Ulmen und Yardim

Das ist das Werbefeuerwerk der Telekom für Magenta TV

Gibt alles für Magenta TV: Frederick Lau
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Gibt alles für Magenta TV: Frederick Lau
Vor gut einem Jahr wurde aus Entertain TV Magenta TV. Seitdem hat die Deutsche Telekom einiges getan, um ihren Streaming-Dienst nach vorn zu bringen. Da waren zum einen die zahlreichen TV-Spots, in denen sich die Promi-Testimonials Christian Ulmen und Fahri Yardim für die Plattform stark machten. Zum anderen wurde auch das Content-Angebot ausgebaut, was im Erwerb der exklusiven TV-Rechte für die Fußball-EM 2024 gipfelte. Jetzt zündet die Telekom die nächste Ausbaustufe für Magenta TV. Im Mittelpunkt stehen auch diesmal wieder neue Services und Angebote, aber auch ein frisches, nicht minder prominentes Werbegesicht.

Mit der Strategie, prominente Schauspieler als Werbegesichter für Magenta TV einzusetzen, fährt die Telekom offenbar ganz gut. Immerhin 3,5 Millionen Kunden hat der Konzern bereits für den Streaming-Dienst gewonnen - das sind 7,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Und nicht nur das: "Seit dem Launch von Magenta TV ist der Kundenkonsum um 20 Prozent gestiegen", berichtet Michael Schuld, der seit Anfang November als Leiter der Business Unit TV & Entertainment das TV-Geschäft der Telekom Deutschland verantwortet. Dass in der neuen Kampagne, die Anfang dieser Woche startet und bis Februar läuft, erneut Ulmen und Yardim zu sehen sind, ist daher auch keine große Überraschung. 


Wer jetzt wieder dieselbe Leier in den Werbeblöcken erwartet, irrt sich aber gewaltig. Denn die zunächst drei von Stammbetreuer DDB in Hamburg gemeinsam mit Soup Film (Produktion) entwickelten TV-Spots, bei denen Ulmen erneut Regie führte und vor der Kamera stand, sind sehr wohl überraschend - und vor allem witzig. Das liegt vor allem an Frederick Lau. Der Schauspieler, der mit seinen Rollen in "Die Welle", "4 Blocks" und zuletzt "Das perfekte Geheimnis" hierzulande für Aufmerkamkeit gesorgt hat, liefert sich in den Werbefilmen ein überaus amüsantes Battle mit Ulmen und Yardim. Passenderweise geht es dabei um die Frage, wer das perfekte Werbegesicht für Magenta TV ist. Und den beiden Platzhirschen wird sehr schnell klar, dass ihnen die Felle davon schwimmen könnten. 

Das neue Werbegesicht ist freilich nicht alles, was die Telekom zu bieten hat. So wird in einem TV-Spot das deutlich erweiterte Content-Angebot der kostenfreien Megathek beworben. So hat die Telekom erst kürzlich einen Deal mit Sony abgeschlossen. Ab sofort können Nutzer der Megathek auf mehrere hundert Serienepisoden und Filme von Sony Pictures Television zugreifen - ohne Aufpreis. Dasselbe gilt für die HBO-Serie "Wasteland – Verlorenes Land", die ab dem 5. Dezember exklusiv auf Magenta TV zu sehen ist. Mit "Wild Republic" und "Children of Mars" stellt die Telekom zudem zwei neue Co-Produktionen vor. Auch Star-Talker Johannes B. Kerner wird bekanntlich mit einem eigenen Format namens "Bestbesetzung" bei Magenta TV sein Comeback feiern. 


Ein weiterer TV-Spot dreht sich um den neuen Magenta TV Netflix-Tarif. Nutzer von Magenta TV Plus, die Netflix hinzubuchen, zahlen dafür einen Aufpreis von neun Euro im Monat. "Kunden sparen damit rund drei Euro im Monat, dasselbe gilt im Übrigen auch für unsere Bestandskunden", sagt Schuld. 

„Mit dem Stick machen wir Magenta TV künftig für alle verfügbar, auch für Konsumenten, die ansonsten nichts mit der Deutschen Telekom zu tun haben. Damit schaffen wir die Basis für deutliches Wachstum.“
Michael Schuld
Die interessanteste Neuerung ist wohl der Magenta TV-Stick, der Magenta TV als Streamingdienst unabhängig vom Internetanbieter auf jeden Fernseher bringt. Nutzer des Sticks, der einmalig 65 Euro kostet und danach monatlich mit 7,95 Euro zu Buche schlägt, können auf sämtliche Inhalte von Magenta TV zugreifen und auch Funktionen wie Timeshift, Restart und 7-Tage-Replay nutzen. "Mit dem Stick machen wir Magenta TV künftig für alle verfügbar, auch für Konsumenten, die ansonsten nichts mit der Deutschen Telekom zu tun haben. Damit schaffen wir die Basis für deutliches Wachstum", sagt Schuld. 

Aus zwei mach drei: Frederick Lau, Fahri Yardim und Christian Ulmen
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Aus zwei mach drei: Frederick Lau, Fahri Yardim und Christian Ulmen
Die Messlatte liegt hoch. Bis Ende 2022 will die Telekom fünf Millionen Kunden für Magenta TV gewinnen. Entsprechend spielt die Telekom auch auf der gesamten Mediaklaviatur, um die Neuerungen bekannt zu machen. Im Mittelpunkt steht TV. Die für Mediaplanung und Einkauf zuständige Frankfurter Mediaagentur Mindshare schaltet die von Soup Film produzierten TV-Spots mit dem Slogan "MagentaTV – Einfach eins für alles" auf allen reichweitenstarken Sendern. Der Werbedruck soll enorm sein. "In den kommenden Wochen wird im TV niemand an Magenta TV vorbeikommen", sagt Schuld. Auf den Kinoleinwänden werden die Spots ebenfalls zu sehen sein.

Außerdem sind Hörfunkspots, Out-of-Home-Motive und PoS-Maßnahmen vorgesehen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt - wenig überraschend - im Digitalen. Hier wird sich die für Programmatic zuständige Telekom-Tochter Emetriq um die Aussteuerung der diversen Online-Filme und Werbemotive kümmern - der Schwerpunkt liegt laut Schuld hier auf dem Magenta TV-Stick. mas

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