+“Football Blackout for Human Rights”

Diese Kampagne soll zwei WM-Viertelfinals von den TV-Bildschirmen verbannen

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Es gibt viele Dinge, die am 10. Dezember sinnvoller sind, als WM zu gucken
© Trailblazers
Es gibt viele Dinge, die am 10. Dezember sinnvoller sind, als WM zu gucken
"Ich bin mir sicher, dass uns eine Raketen-WM bevorsteht", sagte kürzlich ZDF-Werbechef Hans-Joachim Strauch den übertragenden Sendern trotz aller Kritik am Gastgeberland Katar sehr gute WM-Quoten voraus. Einen Tag nach dem Eröffnungsspiel ist angesichts doch recht ordentlicher Einschaltquoten absehbar, dass die Aufrufe, das Mega-Event generell zu boykottieren, nur bedingt fruchten. Realistischer ist da schon der Boykottaufruf "Football Blackout for Human Rights", der die WM wenigstens am 10. Dezember zum Internationalen Tag der Menschenrechte von den TV-Bildschirmen verbannen soll. Die von Heimat Berlin entwickelte begleitende Kampagne geht nun in die heiße Phase.

Ein Total-Boykott sieht definitiv anders aus: 6,2 Millionen Zuschauer ab drei Jahren schauten sich am Sonntag laut AGF die 0:2-Auftaktniederlage von Katar gegen Ecuador an. Das ist zwar weniger als bei der WM vor vier Jahren, als gut 10 Milli

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