Fighterella vs. Cinderella

Pinkstinks knockt zu Weihnachten Sexismus und veraltete Rollenbilder aus

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"Fighterella" Sarah Scheurich (r.) gegen Cinderella - das ist das Duell in dem Pinkstinks-Film
© Pinkstinks
"Fighterella" Sarah Scheurich (r.) gegen Cinderella - das ist das Duell in dem Pinkstinks-Film
Seit einigen Jahren schon kämpft Pinkstinks gegen Sexismus und Homophobie in der Gesellschaft und in der Werbelandschaft. Pünktlich zu Weihnachten macht sich die Anti-Diskriminierungs-Organisation in einem Kurzfilm für ein Aufbrechen veralteter Geschlechterklischees im Sport stark. Dazu lässt Pinkstinks Cinderella gegen "Fighterella" antreten.
Hinter "Fighterella" verbirgt sich dabei die Boxerin Sarah Scheurich, mehrfache deutsche Meisterin und eine große Inspiration für viele junge Sportlerinnen. Auf ihrem gleichnamigen Instagram-Account zeigt die 27-Jährige verschiedene Facetten von sich und ermutigt junge Frauen immer wieder dazu, sich vom Schönheitsdruck und von Rollenklischees nicht klein machen zu lassen. Damit passt sie als Testimonial ideal zu Pinkstinks, die Scheurich in dem Kurzfilm in Abgrenzung zur Märchenfigur Cinderella - und damit zu einem veralteten Prinzessinnen-Rollenbild - inszeniert. Und die ist in der Weihnachtszeit in vielen Kinderzimmern bekanntlich besonders präsent.

Die Message von Pinkstinks ist klar: Cinderella war gestern, die selbstbewusste und selbstbestimmte Fighterella ist heute! Die Organisation will mit der Kampagne die Menschen in den sozialen Netzwerken aufrufen, den Film zu teilen und ihn in Schulen sowie bei Freunden und Familie zu zeigen und Alltagssexismus so aus der Gesellschaft zu verdrängen.

Regie führte wie schon im Vorjahr Lara-Maria Wichels, die auch Cinderella in dem Film spielt. Die Produktion übernahm Pinkstinks inhouse. Für Kamera und Schnitt war Jendrik Wichels zuständig. Die B-Kamera übernahm Eike Marquardt, Maskenbildnerin ist Melina Lenz. Die Fotografen der Kampagne sind Rhea Sahl und Jendrik Wichels. tt
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