Employer Branding

So buhlt Aldi Süd um den Nachwuchs

Aldi Süd setzt sich als Arbeitgebermarke in Szene
Aldi
Aldi Süd setzt sich als Arbeitgebermarke in Szene
Themenseiten zu diesem Artikel:
Einen Job, der sich mit dem Privatleben unter einen Hut bringen lässt - wer das bieten kann, hat wohl keine Probleme, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden. Das weiß auch Aldi Süd. In der neuen Employer-Branding-Kampagne lässt der Discounter daher auch Mitarbeiter beschreiben, was sie privat antreibt - und wie das zu ihrem Job bei Aldi Süd passt.

"Wofür stehst du jeden Morgen auf?", "Wofür bist du Feuer und Flamme?", "Wofür gibst du jeden Tag dein Bestes?" - die Kampagne von Aldi Süd sticht vor allem deshalb aus dem Einheitsbrei heraus, weil zunächst keine platten Werbebotschaften abgesetzt, sondern Fragen gestellt werden. Fragen, die im Grunde jeden umtreiben und die daher auch eine sehr breite Zielgruppe auf den Absender neugierig machen dürften. Der hält sich zunächst noch sehr bedeckt. Dass Aldi Süd hinter der Kampagne steckt, wird zunächst nur im Kleingedruckten deutlich - genauer gesagt über die auf den Motiven versteckte Internetadresse Karriere.Aldi-Sued.de

Die Werbung in eigener Sache erfolgt dann auf zusätzlichen Motiven: Insgesamt 26 Mitarbeiter von Aldi Süd - darunter Kollegen aus dem Verkauf, den Logistikzentren und der Verwaltung – liefern auf mehr als 52 verschiedenen Motiven Antworten auf die zuvor gestellten Fragen und erklären, wie ihre individuellen Ziele mit ihrem Job bei dem Handelsriesen zusammenpassen. 



Recruiting: Die Employer-Branding-Kampagne von Aldi Süd


Der Auftritt mit dem von verschiedenen Mitarbeitergruppen entwickelten Claim "Für mich. Für uns. Für morgen" startet am ersten August mit Außenwerbung, Printanzeigen in Tageszeitungen und Publikumszeitschriften sowie Werbeflächen in den Filialen. Zudem schaltet Aldi Süd Online-Spots auf Youtube und McDonalds-TV. Hörfunkspots kommen im Radio sowie auf Spotify zum Einsatz. 


Entwickelt wurde die Kampagne diesmal nicht von Stammbetreuer Ogilvy & Mather, sondern von Territory Embrace. Eine Sprecherin von Aldi Süd begründet das damit, dass die neue Arbeitgeber-Kampagne losgelöst von den restlichen Marketingaktivitäten zu betrachten sei. In diesen Fällen könne auch mal eine andere Agentur – in diesem Fall Territory – die Kreation übernehmen. "Unabhängig davon bleibt Ogilvy weiterhin für die restlichen Marketingaktivitäten von Aldi Süd die Leadagentur". mas

 

stats