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Entspannt sein Print-Mailing planen: die neue Self-Service-Plattform der Deutschen Post will das möglich machen
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Deutsche Post startet Self-Service-Plattform für Printmailings

Entspannt sein Print-Mailing planen: die neue Self-Service-Plattform der Deutschen Post will das möglich machen
Seit heute hat die Deutsche Post eine neue Self-Service-Plattform für Print-Mailings live. Das Angebot soll mehr Wachstum und neue Kunden bringen. Vorkenntnisse braucht es keine. Man muss nur wissen, was man will und dann einfach nur klicken. Fünf bis zehn Minuten braucht es, bis das erste eigene Mailing auf der  Self-Service-Plattform für Print-Mailings fertig ist.
von Michael Reidel Dienstag, 26. März 2019
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In drei Klicks zum Kunden - unter diesem Leitgedanken steht das neue Angebot der Deutschen Post, das vor allem kleinere Unternehmen ansprechen soll, die keine Agentur und Druckerei für ein Print-Mailing beauftragen möchten und Zweifler, die Mailings für kompliziert und aus der Zeit gefallen halten. "Mit dem neuen Self-Service-Tool geben wir unseren Kunden ein intuitiv nutzbares, unkompliziertes und zugleich hocheffektives Instrument an die Hand, das den Aufwand einer Mailing-Kampagne auf ein Minimum reduziert", sagt Dirk Görtz, Vice President Dialogmarketing, Deutsche Post AG.


Das ist für den Konzern eine Ansage. In der Vielzahl der Möglichkeiten beim Dialogmarketing konnten sich Kunden bislang durchaus verlieren. Komplex und manchmal unverständlich, lautet selbst das interne Urteil. Deshalb stand von Anfang an bei der Entwicklung des Produktes ein Ziel im Vordergrund: so einfach wie möglich und so verständlich wie möglich.
Auf den ersten Blick ist das gelungen. Die Plattform ist selbsterklärend, sie spart Zeit und der Kunde erhält immer die Information, was er für die ausgewählte Variante bezahlen muss. Dabei wird sogar ein bisschen der Spieltrieb geweckt. Der User kann seine geplante Kampagne beispielsweise mit verschiedenen Stückzahlen und Werbemitteln durchrechnen und erhält immer den verlässlichen Gesamtpreis. Laut Post lassen sich so Werbesendungen mit einer Stückzahl zwischen 500 und 300.000 punktgenau an die Zielgruppe bringen. Doch das Tool bietet noch mehr. Der User  kann hier auf Vorlagen im Adobe "InDesign" Format zurückgreifen, um den Gestaltungsprozess für das Mailing zu vereinfachen. Zudem kann er den Tag der Zustellung auswählen.
Eins, zwei drei - fertig ist das Mailing
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Eins, zwei drei - fertig ist das Mailing
Was aber noch viel wichtiger ist: Die Adressen werden automatisch auf Vollständigkeit und Zustellbarkeit geprüft. "Das erhöht die Conversion Rate signifikant", heißt es bei der Post. Viele Unternehmen verschenken bei Print-Mailings Kontaktchancen, weil die Adressen falsch oder mangelhaft sind. Im vergangenen Jahr hatte eine Adress-Studie des Gelben Riesens für Aufsehen gesorgt. Danach war durchschnittlich jede sechste Kundenadresse falsch.


Mit dem neuen Tool könnte die Zahl der Irrläufer bei Mailings also sinken. Doch die Post setzt noch auf ein anderes Argument in der Auseinandersetzung mit den anderen Medienmgattungen um die Werbegelder der Kunden: die Erfolgsquote bei Mailings. Nach der CMC Dialogpost-Studie 2018 (Absender: Collaborative Marketing Club und Deutsche Post) erzielten Online-Shops mit Werbesendungen für Bestandskunden eine Conversion Rate von durchschnittlich 3,9 Prozent. Die Self-Service-Plattform soll diese Effizienz noch erhöhen.  mir
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