E-Commerce

Wo die Deutschen nach Weihnachtsgeschenken suchen - und wo sie sie kaufen

Jeder Vierte kauft Weihnachtsgeschenke vor allem online
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Jeder Vierte kauft Weihnachtsgeschenke vor allem online
Es ist mittlerweile eine Binse: Immer mehr Verbraucher suchen und kaufen Produkte im Internet. Das gilt natürlich auch für das Weihnachtsgeschäft. Zwei aktuelle Studien zeigen nun, wie wichtig E-Commerce für das Jahresendgeschäft inzwischen ist. Nur noch sechs Prozent der Deutschen kaufen ausschließlich im stationären Handel. Die wichtigste Anlaufstation im Netz ist der Onlineriese Amazon. 
94 Prozent aller Verbraucher wollen für ihre Weihnachtseinkäufe Online-Kanäle nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des E-Commerce-Dienstleisters Diva-E. Die Mehrheit (62 Prozent) der rund 1000 Befragten wollen sowohl im Netz als auch im stationären Handel Geschenke kaufen, immerhin jeder vierte Deutsche kauft aber bereits ausschließlich oder überwiegend im Internet ein. 


Hauptnutznießer dieses Trends ist Amazon: Vier von fünf Verbrauchern (82 Prozent) steuern im Netz die Seite des Online-Giganten aus Seattle an, immerhin 72 Prozent schließen dort auch ihren Kauf ab. Mit großem Abstand folgen Ebay (43 Prozent) und Google (41 Prozent), immerhin 39 Prozent suchen bei Otto, Zalando & Co. nach Geschenken. Ebenfalls 39 Prozent suchen direkt in den Online-Shops der Hersteller nach Präsenten. Bei den junge Erwachsenen von 18 bis 29 Jahren sucht jeder Achte auch gerne in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram & Co. nach Produkten. 

„Nur noch wenige kaufen Geschenke ausschließlich im stationären Handel – die Bedeutung des digitalen Business für Händler nimmt extrem schnell zu.“
Christian Paavo Spieker
"Die Weihnachtsstudie zum Einkaufsverhalten der Deutschen zeigt die steigende Bedeutung von Suchmaschinen und Marktplätzen, die sich insbesondere im hart umkämpften Weihnachts- und Endjahresgeschäft bemerkbar macht. Nur noch wenige kaufen Geschenke ausschließlich im stationären Handel – die Bedeutung des digitalen Business für Händler nimmt extrem schnell zu", sagt Christian Paavo Spieker, CEO von Diva-E Advertising, die Studie. 


Der Software-Hersteller Salesforce hat außerdem ausgewertet, mit welchen Geräte im Internet geshoppt wird. Das Smartphone hat auch in dieser Beziehung mittlerweile den stationären Computer abgelöst: Weltweit werden voraussichtlich 46 Prozent aller Onlinekäufe über das Smartphone erledigt. 44 Prozent kaufen über den PC ein, 9 Prozent nutzen ein Tablet für ihre Online-Einkäufe. Deutschland liegt mit 43 Prozent aller Einkäufe über Smartphones im internationalen Vergleich leicht unter dem Durchschnitt. 

Insgesamt rechnet Salesforce auf globaler Ebene mit einem Umsatzwachstum im Online-Weihnachtsgeschäft von 13 Prozent. Der deutsche Onlinehandel kann sogar ein Umsatzplus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erwarten. Salesforce hat für seine Prognose das Einkaufsverhalten von rund 500 Millionen Online-Shoppern sowie die Ergebnisse des "Salesforce Shopper-First Retailing Report 2018" ausgewertet. dh
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