Channel

Amazon Go-Märkte gibt es schon - jetzt sollen weitere dazukommen
Amazon
E-Commerce goes PoS

Amazon startet eigene Supermarktkette

Amazon Go-Märkte gibt es schon - jetzt sollen weitere dazukommen
Amazon will 2020 eine Supermarktkette starten – als Alternative zur hauseigenen Bio-Marke Whole Foods. Entsprechende Pläne bestätigte der E-Commerce-Riese gegenüber US-Medien.
von t3n Magazin Dienstag, 12. November 2019
Alle Artikel
X
Schon im März hatten US-Medien über ein neues Supermarkt-Format geschrieben, an dem Amazon arbeite. Am Montag bestätigte der E-Commerce-Riese entsprechende Pläne gegenüber C-Net. Der erste der neuen Lebensmittelläden soll den Informationen nach 2020 im kalifornischen Woodland Hills, in der Nähe von Los Angeles, eröffnet werden. Weitere Standorte sollen in Chicago und Philadelphia geplant sein.

Amazon: Neue Supermärkte mit Kasse

Bei den neuen Amazon-Märkten soll es sich weder um Bio-Märkte wie jene der Tochter Whole Foods handeln noch um kassenfreie Supermärkte à la Amazon Go. Amazon hatte die Kette Whole Foods im Jahr 2017 für 13,2 Milliarden US-Dollar gekauft. Außerdem bietet Amazon Lebensmittel über seinen Amazon-Fresh-Dienst, die Hauptplattform und Prime Now an.


Wie genau Amazon die geplanten Supermärkte positionieren will, ist bisher unklar. Der Konzern hat sich bisher weder zur Preisgestaltung noch zum Angebot geäußert. Nicht einmal der konkrete Name ist bekannt. Aus einer Stellenbeschreibung für den Markt in Woodland Hills geht nur hervor, dass Amazon ihn als sein „erstes Lebensmittelgeschäft“ bezeichnet. Daraus könnte man schließen, dass die Märkte unter dem Namen Amazon firmieren werden.

Amazon-Supermarkt für mehr Kundenbindung

Ein eigener Supermarkt wäre ein weiterer Schritt auf dem Weg zum großen Player auf dem 800 Milliarden Dollar schweren Markt für Lebensmittel. Trotz der Übernahme von Whole Foods und des eigenen Angebots spielt Amazon dort noch keine große Rolle. Stattdessen ist Rivale Walmart führend auf dem Markt. Darüber hinaus, so Beobachter, könnte Amazon mit einem weiteren lokalen Geschäft die Kundenbindung weiter stärken – und seinen Umsatz weiter ausbauen. 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei t3n





stats