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Douglas will einen Online-Marktplatz aufbauen
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Kosmetikkette wird zum Marktplatz für Beauty-Produkte

Douglas will einen Online-Marktplatz aufbauen
Douglas hat heute den Start eines großangelegten Partner-Programms in Deutschland bekannt gegeben. Die Parfümeriekette avanciert mit diesem Schritt zum ersten Marktplatz für Beauty-Produkte in Europa. Der Onlinehandel wird für Deutschlands größte Parfümeriekette immer wichtiger. In der Bundesrepublik stammen inzwischen bereits fast 30 Prozent der Umsätze aus den konzerneigenen Online-Shops.
von Giuseppe Rondinella Donnerstag, 31. Oktober 2019
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Mit dem Partner-Programm, das als erstes in Deutschland startet und sukzessive auch in anderen Märkten eingeführt werden soll, erweitert Douglas sein Sortiment von rund 50.000 Produkten im Online-Shop um zahlreiche Marken exklusiv ausgewählter Unternehmen. Den Anfang machen mehr als 10.000 zusätzliche Produkte, unter anderem von dem Naturkosmetik-Anbieter Talea und dem Accessoire-Anbieter Brandfield. Mit weiteren 100 potenziellen Partnern führt Douglas Verhandlungsgespräche.



Douglas hatte die Einführung eines Marktplatzes, auf dem auch Produkte von externen Anbietern verkauft werden sollen, bereits zu Beginn des Jahres angekündigt. "Im Beauty-Bereich gibt es noch keinen Marktplatz", sagte Douglas-Chefin Tina Müller damals. Dabei gehe es nicht nur um weitere Produkte, sondern auch um Serviceangebote vom Friseurtermin bis zur Maniküre.

"Plattformökonomie ist das Geschäftsmodell der Zukunft", begründet Müller das Partner-Programm. Die Douglas-Chefin will den Konzern zur ersten Anlaufstelle für Schönheitsthemen im Netz machen. "Mit dem Launch des Marktplatzes samt Partnerprogramm läuten wir die entscheidende Phase unserer digitalen Transformation ein: Douglas wird zur Plattform, wodurch wir unsere Position als erste Adresse für Beauty erfolgreich ausbauen", so Müller weiter.


„Plattformökonomie ist das Geschäftsmodell der Zukunft.“
Tina Müller, Douglas
Der Onlinehandel wird für Deutschlands größte Parfümeriekette immer wichtiger. In Deutschland stammen inzwischen bereits fast 30 Prozent der Umsätze aus den konzerneigenen Online-Shops douglas.de und Parfumdreams, wie das Unternehmen bei der Präsentation der Quartalszahlen im August berichtete. "Wir werden in diesem Jahr erstmals mehr als eine halbe Milliarde Euro online umsetzen", prognostizierte Konzernchefin Müller damals.

Neben dem Aufbau eines Online-Marktplatzes hat Müller den Konzern zuletzt auch verstärkt an technische Innovationen herangeführt. Vor wenigen Monaten verbündete sich Douglas beispielsweise mit Google für den smarten Lautsprecher Nest Hub und stellte Augmented-Reality-Spiegel in seine Düsseldorfer FilialeMit dem sogenannten Beauty Mirror sollen Kundinnen künftig bestimmte Produkte wie Lippenstifte und Make-up vor dem Kauf virtuell auftragen. ron

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