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Kreativagentur Scholz & Friends wirbt für mehr Verkehrssicherheit
Scholz & Friends
Don't Drink and Drive

Scholz & Friends entwickelt Kampagne gegen Alkohol am Lenker

Kreativagentur Scholz & Friends wirbt für mehr Verkehrssicherheit
Seit 1993 gibt es die Kampagne Don't Drink and Drive, die vor allem junge Verkehrsteilnehmer:innen aufklären soll. Die Kreativagentur Scholz & Friends setzt in Kooperation mit den Spitzenverbänden der Alkoholwirtschaft nun eine Kampagne gegen Alkohol am Lenker um.
von Jana Wilhelm Dienstag, 20. September 2022
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Es ist ein Stilmittel, das seine erhoffte Wirkung nicht verfehlen dürfte: Auf den von Scholz & Friends kreierten Werbemotiven werden E-Scooter mit Handyhalterung zu Kreuzen. Das schwarz-weiße Vexierbild wird auf den Social-Media-Kanälen der Kampagne sowie bei deren Unterstützung ausgespielt. Denn laut Statistischem Bundesamt lassen sich die meisten Unfälle mit den Elektrorollern auf den Einfluss von Alkohol zurückführen. Aber auch auf den E-Scootern gilt die 0,5-Promille-Grenze. Fahranfänger:innen unter 21 müssen sich wie überall im Straßenverkehr an die 0,0-Promille-Vorgabe halten. Die Kampagne wird von der Alkoholwirtschaft unterstützt und wirbt im Sinne von Don't Drink and Drive für einen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum.

Das E-Scooter-Sharing in Städten sollte einen Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik leisten. Es sollte eine schnelle und verfügbare Alternative zum Auto sein. Das Umweltbundesamt berichtete im Oktober letzten Jahres, dass die Roller allerdings meist den umweltfreundlicheren Fuß- und Radverkehr ersetzten. Damit machten sie womöglich sogar die Nutzung der Geh- und Radwege weniger attraktiv. Sie wurden also nicht zur Alternative zum Auto, wie man sich bei der Einführung in den Stadtverkehr erhofft hatte. Die CO2-Einsparung steht darüber hinaus in keinem Verhältnis zu dem, was die Herstellung oder Verschrottung der meist schnell ramponierten Roller uns umwelttechnisch kosten. Schnell ramponiert sind die Scooter aber vor allem, weil sie gar nicht als Verkehrsmittel wahrgenommen bzw. ernstgenommen werden.

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© AOK
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So nutzen viele das Scooter-Sharing-Angebot eher spielerisch. In jeder Stadt sieht man überwiegend junge Menschen auf den Rollern: Man kann mit Freund oder Freundin Balance und Geschwindgkeit testen. Sie eignen sich hervorragend, um den Wasserkasten nicht bis in die nächste Straße tragen zu müssen oder ganz banal um von einem Ort zum anderen zu kommen, wenn man mal die Zeit vergessen hat. Oder eben nachts, wenn kaum noch was fährt. Mit dem Straßenverkehr nehmen es da viele nicht so genau. Da heißt es, Awareness schaffen.
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