Digital Services Act

EU-Kommission will Targeting am Leben lassen

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Targeting und personalisierte Werbung sind immer wieder Gegenstand politischer Debatten und Initiativen
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Targeting und personalisierte Werbung sind immer wieder Gegenstand politischer Debatten und Initiativen
Die EU Kommission hat am Dienstagabend ihre Vorschläge zum Digital Services Act (DSA) und Digital Markets Act (DMA) präsentiert, die die Pflichten und Grenzen von Plattformbetreibern im Hinblick auf Inhalte und Wettbewerb neu regeln sollen. Ein Verbot personalisierter Werbung, wie es ein Vorschlag aus dem Parlament der Europäischen Union vorgesehen hatte, wird wohl nicht kommen.
Der Digital Services Act, das von Exekutiv-Vizepräsidentin Margrethe Vestager und EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton vorgestellt wurde, sieht allerdings zahlreiche neue Transparenzpflichten für Online-Werbung vor. Die EU Kommission verspricht: Der DSA werde es den Nutzern ermöglichen, besser zu verstehen, warum sie welche Anzeige angezeigt bekommen und wer der Werbungtreibende dahinter ist. Zudem sollten gesponserte und organische Inhalte deutlicher voneinander abgegrenzt werden.

Der DSA beinhaltet jedoch keine neue Regelung bezüglich der Einwilligung zur Verwendung personenbezogener Daten zu Werbezwecken.

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