#diePasstbank

Wie die Postbank mit einer Arschbombe in eine neue Markenära fliegt

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Arschbombe in den eigenen Pool? Die Postbank hilft dabei.
© Postbank
Arschbombe in den eigenen Pool? Die Postbank hilft dabei.
Seit Anfang der Woche ist klar. Die Postbank ist nicht einfach mehr nur die gelbe Bank aus dem Deutschen Bank Konzern. Die Traditionsmarke ist jetzt die #Passtbank. Es geht um das große Gefühl, wenn es einfach zwischen Kundinnen und Kunden auf der einen Seite und dem Finanzdienstleister auf der anderen Seite passt. Dafür steht die Arschbombe als Key Visual. Dass die eine Rolle spielt, hat mit der strategischen Neuausrichtung zu tun und mit der neuen Leadagentur Jung von Matt Spree. Eine Geschichte über das Warum.
Die Geschichte beginnt mit einem Anlauf. Arschbombe in den eigenen Pool. Platsch. Lebensfreude. Glücksgefühle. Verpackt in 20 Sekunden. Der Ratenkredit der Postbank, um den es in der Werbung geht, soll Menschen helfen, sich Wünsche zu erfüllen. Damit ist in 242 Zeichen alles erzählt. Ernsthaft? Natürlich nicht!
"Für uns ist das eine gewaltige Chance", sagt Tim Alexander. Diese Möglichkeit, die Menschen mit unterschiedlichen Marken gezielt anzusprechen, geht für den Chief Marketing Officer, der auch noch als Chief Experience Officer der Deutschen Bank agiert, einher mit einer grundsätzlichen Veränderung in der Strategie. "Wir denken Produkte und Services nur noch vom Kunden aus", sagt er. Nicht das, was möglich ist, zählt, sondern das, was die Kunden der jeweiligen Marke wirklich benötigen. Das ist gegenüber einer 'Wir verkaufen alles'-Einstellung früherer Tage ein fundamentaler Wandel. Diese Einstellung hat aber Folgen. "Eine reine Imagekommunikation ohne ein Versprechen auf Produkt- und Serviceebene gibt es bei uns nicht", sagt Alexander.

Und so hat die Auftaktkampagne zur #diePasstbank nicht nur die Aufgabe, die Postbank als Marke zu revitalisieren, sie jünger und frecher zu präsentieren, sondern auch zu aktivieren. "Die Passtbank ist eine tolle Plattform, mit der wir nicht nur Neukunden ansprechen können. Wir wollen auch das Potenzial haben, das in den Beziehungen zu unseren über 12 Millionen Bestandskunden steckt", sagt Margret Dreyer.  Niemand in Deutschland dürfte die Marke Postbank so gut kennen wie die Leiterin Marketing Privatkunden bei der Postbank. In den nächsten Monaten wird die Plattform daher mit neuen Angeboten und Services bestückt.
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