Die Rekrutinnen

Jetzt rückt die Bundeswehr junge Frauen in den Fokus

Das Key Visual der neuen Bundeswehr-Webserie "Die Rekrutinnen"
© Bundeswehr
Das Key Visual der neuen Bundeswehr-Webserie "Die Rekrutinnen"
Die Bundeswehr will an den Erfolg ihrer Webserie "Die Rekruten" anknüpfen und bringt nach "Mali" und "KSK" einen weiteren Nachfolger an den Start: In "Die Rekrutinnen" werden sieben junge Frauen dabei begleitet, wie sie ihre Grundausbildung bei der Truppe absolvieren.
Mit dem Format will die Bundeswehr darauf aufmerksam machen, dass sie auch für junge Frauen ein attraktiver Arbeitgeber ist. Eigenen Angaben zufolge beträgt die Frauenquote circa 20 Prozent über alle Verwendungsbereiche hinweg. Jede vierte Bewerbung für die Offizierslaufbahn komme heute bereits von einer Frau.


Dies sei aber noch zu wenig bekannt. Außerdem hätten viele junge Frauen Vorbehalte gegen die Männerdomäne Bundeswehr, auch Angst vor Diskriminierung spiele eine Rolle. Mit "Die Rekrutinnen" will die Bundeswehr Vorurteile abbauen und einen realistischen, ungeskripteten Einblick in die Grundausbildung geben. Einen ersten Vorgeschmack auf die neue Webserie bietet der einminütige Trailer:
Offizieller Serienstart ist am 30. September. Geplant sind 63 Episdoden, die jeweils von Montag bis Donnerstag ab 17:00 Uhr auf dem Youtube-Kanal Bundeswehr Exklusive laufen. Dort sind bereits jetzt erste Homestories der Protagonistinnen zu sehen. Neben Youtube werden Inhalte auch bei Instagram, Facebook, Snapchat und TikTok zu sehen sein, ergänzt durch eine Playlist auf Spotify. Parallel zur Serie veranstaltet die Bundeswehr im Facebook Messenger ein Quiz.

Verantwortlich für die Konzeption zeichnet erneut Castenow. Die Düsseldorfer Agentur arbeitet seit 2015 für die Bundeswehr und hat den Etat für die Arbeitgeberkommunikation der Truppe kürzlich verteidigt. Castenow zeichnet damit auch für die begleitende Kommunikation zu der Serie "Die Rekrutinnen" verantwortlich. Dabei kommen Out of Home, Ambient-Maßnahmen sowie Bewegtbild auf Online-Kanälen und in sozialen Netzwerken zum Einsatz. Das Gesamtbudget beträgt 7 Millionen Euro brutto.
Es überrascht nicht, dass die Bundeswehr dem Webserie-Ansatz zur Personalgewinnung treu bleibt: "Die Rekruten" wurde 2017 mit dem ersten Grand Prix in der Geschichte des GWA-Effie ausgezeichnet. Die Nachfolge-Kampagne "Mail" erhielt einen Grand Prix beim ADC-Wettbewerb 2018 in der Kategorie Digital, kurz darauf folgte ein Best-of-Best-Award beim Deutschen Digital Award. ire
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