Data-Science-Professor Peter Gentsch

"Man sollte KI als Inspiration sehen"

Professor Peter Gentsch
© Marco Urban
Professor Peter Gentsch
Er lehrt nicht nur Data Science und CRM, er ist auch selbst als Unternehmer in der Datenwirtschaft aktiv. Das jüngste Projekt von Professor Peter Gentsch ist die Mainzer Marketingberatung Datalovers, die über KI-basierte Algorithmen die Kundenselektion im B-to-B-Segment revolutionieren will. Im Interview mit HORIZONT erklärt Gentsch, warum er nicht daran glaubt, dass KI den Menschen im Marketing überflüssig machen wird.
Künstliche Intelligenz hat im Marketing jetzt schon einen gewissen Hypecycle durchlaufen. Was ist von den grenzenlosen Versprechungen in der Marketingpraxis angekommen? KI ist als Thema im Moment extrem überhitzt. Auf der anderen Seite sind aber auch oft die Erwartungen einfach noch zu hoch. So gibt es aktuell keinen Chatbot, der wirklich gut funktioniert. Die meisten Bots funktionieren noch nach demselben Prinzip wie schon 1966 Eliza, der erste Chatbot: Das Programm koppelt eine Zahl von wahrscheinlichen Aussagen der Nutzer mit festgelegten Antworten.

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