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Mercedes-Benz startet Format "Meet the S-Class Digital"

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Blick ins innere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz
© Meet-the-S-Class Digital / Screenshot
Blick ins innere der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz
Der Mittwoch dieser Woche war für Daimler ein besonderer Tag. Es gab die erste rein virtuelle Hauptversammlung des Konzerns. Es war die Premiere für Ola Källenius als CEO, der sich in seinem Rechenschaftsbericht selbstkritisch gab und weitere Sparmaßnahmen ankündigte. Und es war der Tag, an dem Mercedes-Benz mit „Meet the S-Class Digital“ ein neues Format startete, das einen Einblick in die neue S-Klasse geben soll.
Eines war nach gut 20 Minuten Sendung klar. Die neue S-Klasse von Mercedes-Benz, die ihre Weltpremiere im September feiert, wird digitaler, multimedialer und individueller sein als ihre Vorgängerinnen – und schon die steckten voller technischer Finessen.


Doch die S-Klasse, die wahlweise als Flaggschiff, Innovationsträger, Technologievorbild, Luxusliner oder Edelkarosse bezeichnet wird, braucht mehr als nur eine schöne Kampagne und ein bisschen Social-Media-Wirbel. Gerade in Zeiten, in denen es für die Branche nicht gut läuft und viele Menschen eher über ein E-Bike nachdenken als über den Kauf eines neuen Autos.
Yasmine Blair, Gorden Wagener und Sajjad Khan (v.l.)
© Meet-the-S-Class digital /Screenshot
Yasmine Blair, Gorden Wagener und Sajjad Khan (v.l.)
Und weil das so ist, steigt Mercedes-Benz schon jetzt in die Kommunikation für die nächste Generation des Modells ein – mit einem neuen Format. Drei Folgen von „Meet the S-Class Digital“ wird es geben,  in denen die Zuschauer das neue Modell kennenlernen können – vor der eigentlichen, digitalen Weltpremiere. Das Format ist im Stil einer nutzwertigen Nachrichtensendung gehalten. Eine Moderatorin, zwei Experten aus dem Konzern, Erklärungen und Beispiele, etwa wie man mit einer einfachen Geste das Sonnendach öffnet. Oder was die neue Version des Infotainmentsystems MBUX kann,  das Mercedes-Benz erst 2018 mit der Weltpremiere der neuen A-Klasse eingeführt hatte und nun noch ein My davor gesetzt bekommt. Alles im neuen Modell wird eben noch individueller und personalisierter. Darauf soll die Sendung neugierig machen. Sie will locker unterhalten und informieren. Das ist eine der Stärken des Formats, auch wenn es am Ende doch nur PR und Content Marketing bleibt.

Yasmine Blair führt als Moderatorin ruhig und routiniert durch die Sendung und stellt Fragen, die auch der normale Nutzer stellen würde, etwa wie man mit MBUX Inhalte von Passagier zu Passagier teilen kann. Antworten darauf geben Sajjad Khan,  Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG und verantwortlich für MBUX, und Gorden Wagener, Chief Design Officer der Daimler Group.


Dass dabei Ansprüche an die eigene Arbeit formuliert werden, ist bei einer Unternehmenssendung wenig überraschend. "Unser übergeordnetes Ziel besteht darin, unseren Kunden ein Maximum an Komfort, Personalisierung und Annehmlichkeiten zu bieten", sagt etwa Khan.  Und Wagener, der weiterhin das Ziel verfolgt, "die begehrteste Luxusmarke zu kreieren", ist es wichtig zu betonen, dass Technologie und Gestaltung Hand in Hand gehen und keinen Gegensatz bilden. "Wir inszenieren Technologie durch Design auf eine Weise, die intuitiv ist, Spaß macht und wunderschön ist."

Ob dem wirklich so ist, wird erst der Realitätscheck zeigen können. Aber mal schauen, was die beiden weiteren Folgen noch so bieten. mir
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