Customer Experience ohne Handel und Events

Wie Marken ihre Werte in der Krise erlebbar machen können

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Ohne den stationären Handel wird es für Marken schwerer, ihre Werte erlebbar zu machen
© Imago Images
Ohne den stationären Handel wird es für Marken schwerer, ihre Werte erlebbar zu machen
Es war für viele Unternehmen im vergangenen Jahr ein schmerzhaftes Erwachen: Plötzlich fehlten die gewohnten Kanäle, über die sie mit ihren Kunden interagieren. Aber schlimmer noch: Damit fehlten auch die gelernten Instrumente, über die die Unternehmen die Werte ihrer Marke mit Leben füllen. Schnell geschaffene Online-Shops waren nicht selten nur eine Notlösung, um den Basis-Betrieb aufrechtzuerhalten. Und plötzlich standen selbst etablierte Traditionsmarken in der Vermarktung auf Augenhöhe mit Billigmarken, die Amazon als exklusiven Vertriebskanal perfektioniert haben. Doch wie können Marken ihre Werte erlebbar machen, wenn ihnen mit Handel und Events wichtige Touchpoints über Monate wegbrechen?
Christopher Böhnke, Group Manager der Accenture-Designagentur Fjord, sieht in dieser Frage nicht nur ein momentanes Problem der Wirtschaft, sondern eine grundsätzliche Herausforderung für Unternehmen: "Die Realität ist ja, dass sich am neuen Lebensalltag der Menschen wohl bis in den Sommer nichts Grundsätzliches ändern wird. Die Unternehmen sollten daher systematisch hinterfragen, ob sie die für die Relevanz ihrer Marke entscheidenden Alltagsrituale noch verstehen."

Der Berater bemerkt durchaus, dass viele Unternehmen auf die neue Situation mit einer rasanten Digitalisierung reagieren, warnt aber vor blindem Technikglauben:

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