CSR-Benchmark

Viele Unternehmen müssen beim Thema Nachhaltigkeit noch eine Schippe drauflegen

Mit Nachhaltigkeit schmücken sich auch Unternehmen gerne
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Mit Nachhaltigkeit schmücken sich auch Unternehmen gerne
Kaum ein Thema in Deutschland steht derzeit so hoch im Kurs wie Klimaschutz. Getrieben von der Schüler- und Jugendbewegung „Fridays for Future“, der Aktivistin Greta Thunberg, Bloggern wie Rezo und nicht zuletzt den hohen Zustimmungsraten für die Grünen inszenieren sich inzwischen sogar umweltpolitisch zuletzt eher unauffällige Akteure wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) als Speerspitze der Nachhaltigkeitsbewegung. Dasselbe trifft für die Unternehmen zu. Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun aber, dass Sonntagsreden und reale Kommunikation beim Thema Nachhaltigkeit oft noch weit auseinanderliegen.

Es ist nicht zu leugnen: Für Unternehmen spielen soziale, gesellschaftliche und ökologische Themen eine zunehmend wichtige Rolle. Immer mehr Konzernlenker betonen, dass es ihnen nicht nur ums schnöde Geldverdienen geht, sondern dass sie mit ihren Aktivitäten ein höheres Ziel (neudeutsch: Purpose) verfolgen, das allen zugute kommt. Bei Mercedes-Benz kommt das in dem Anspruch „First Move the World“ zum Ausdruck, Covestro will nicht weniger als „To make the world a better place“ und bei Siemens heißt es „We make real what matters“.

Man könnte also glauben, dass die entsprechenden kommunikativen Aktivitäten im Bereich nachhaltige Unternehmensführung und Corporate Social Responsibility (CSR) besondere Aufmerksamkeit in den Konzernen genießen. Doch die Realität sieht anders aus – zumindest wenn man die digitale CSR-Kommunikation betrachtet.

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