Special

Auch der Radio-Werbemarkt hat mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen
pixabay.com
+Corona-Pandemie

Was die Krise für den Radio-Werbemarkt bedeutet

Auch der Radio-Werbemarkt hat mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen
Es hätte wieder ein gutes Jahr werden sollen für die heimischen Radiounternehmen. Alle Prognosen sahen den Hörfunk als Gewinner im Werbemarkt, so wie in den Jahren zuvor, als die Gattung beständig zulegen konnte. Doch die gute Stimmung ist schlagartig verflogen, seit das Corona-Virus die Welt und unser Land fest im Griff hat. Ausgangsbeschränkungen, Ladenschließungen und sonstige Einschränkungen des Geschäftslebens haben bei den Sendern einen Einbruch der Werbeerlöse nach sich gezogen.
von Guido Schneider Sonntag, 05. April 2020
Alle Artikel dieses Specials
X
"Wie bei allen Medien und unseren Kunden ist die Situation auch für uns dramatisch", berichtet Kai Fischer, Chef von Antenne Niedersachsen. Im März verzeichnete sein Sender ein Viertel weniger Umsatz. Für April fürchtet Fischer ein Minus von 70 bis 80 Prozent. "Sollte das öffentliche Leben in Deutschland in der bisherigen Form weitere drei Monate eingeschränkt bleiben, gehen wir auf das ganze Jahr gesehen von einem Umsatzeinbruch von 25 bis 30 Prozent aus." Dennoch plant Fischer nicht mit Kurzarbeit für seinen Sender und will auch keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen.

Jetzt kostenfrei registrieren
und 3 H+ Artikel jeden Monat gratis lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats