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Klarna passt seine Kampagne wegen Corona an
Klarna
Corona-Pandemie

So dreht Klarna in der Krise seine "Smoooth"-Kampagne weiter

Klarna passt seine Kampagne wegen Corona an
In Zeiten der Corona-Pandemie stehen die allermeisten Marken vor der Herausforderung, mit ihren Werbemaßnahmen den richtigen Ton zu treffen. So auch der schwedische Zahlungs- und Shoppinganbieter Klarna, der seit ziemlich genau einem Jahr hierzulande eine große Awareness-Offensive fährt. Eigentlich wollte das Unternehmen in diesem Frühjahr eine neue Kampagne starten. Doch wegen der Krise haben die Verantwortlichen den geplanten Auftritt überarbeitet.
von Tim Theobald Mittwoch, 06. Mai 2020
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Konkret stand Klarna vor der Herausforderung, die auf frechen Slogans beruhende Kampagne in diesen sensbiblen Wochen und Monaten so zu modifizieren, dass der Auftritt nicht zu laut, aber auch nicht zu brav wird. Das Ergebnis sind neue Motive, die die Botschaft vermitteln: Auch wenn der gesamte Alltag in Zeiten von Corona stark beeinflusst ist - zumindest das Einkaufen soll keine weiteren Kopfschmerzen und Anstrengen kosten, sondern ein angenehmes, reibungsloses und schnelles Erlebnis sein.
Ein Klarna-Plakat in der Nähe des Berliner Fernsehturms
© Klarna
Ein Klarna-Plakat in der Nähe des Berliner Fernsehturms
Die Plakate, die seit dem vergangenen Wochenende bis zum 31. Mai in Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Dortmund, Leipzig, Stuttgart und Wien zu sehen sind, sind alle in der Markenfarbe Pink gehalten. Der Slogan "Smoooth Shopping" wird dazu von der Kernaussage "Eine App. Für alles, was du brauchst" begleitet. Den Kontext zu den Corona-Auswirkungen schafft Klarna, das die Kampagne diesmal inhouse entwickelt hat, mit dem Spruch "Alle: Hamstern. Du: Smoooth Shopping." Neben den Plakaten auf prominenten Flächen in den Großstädten schaltet das Unternehmen auch Display Ads und Social-Media-Maßnahmen.


"Wir sahen uns, wie so viele Marketingkollegen, mit der Frage konfrontiert, mit welchen Inhalten man als Unternehmen bereits gebuchte Flächen angemessen bespielt", erklärt Sibyll Brüggemann, Head of Marketing DACH bei Klarna. Letztendlich habe man sich dann dazu entschieden, sich in der Kommunikation auf das Wesentliche der Klarna-Produkte und -Services zu konzentrieren.
Klarna hat im Zuge der Krise auch sein Kampagnen-Manifest angepasst
© Klarna
Klarna hat im Zuge der Krise auch sein Kampagnen-Manifest angepasst
"Angefangen bei Hamsterkäufen von Toilettenpapier bis hin zur aktuellen Debatte um Quadratmeterzahlen der Geschäfte, ist rund ums Thema Shopping in den letzten Wochen viel passiert", so Brüggemann weiter. Und genau diese Veränderung und Ungewissheit habe Klarna zu einem Kampagnen-Manifest bewogen, das ebenfalls auf Plakaten und der "Smoooth-Shopping"-Landingpage zu lesen ist. Auf der Webseite finden Nutzer zudem Deals, Discounts und Inspirationen, die den Verbrauchern insbesondere während der Pandemie Mehrwert bieten sollen. tt
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