Corona-Hilfe

Rewe spendet an die Tafeln und beliefert Klinikpersonal gebührenfrei

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Rewe engagiert sich für die Tafeln
© Rewe
Rewe engagiert sich für die Tafeln
Rewe hat sich in der Corona-Krise bislang kommunikativ hervorgetan - nun weitet der Lebensmitteleinzelhändler auch außerhalb der Werbung sein Engagement aus. So startet das Unternehmen eine bundesweite Spendenaktion für die Tafeln und räumt Klinikpersonal Sonderkonditionen bei der Belieferung mit Lebensmitteln ein.
Gemeinsam mit dem ebenfalls in Köln ansässigen Unternehmen sammelt Rewe aktuell Geld für die Tafeln ein. Kunden können entweder unter rewe.de/auf-uns-ist-verlass oder auf tafel-deutschland.geschenkgutscheine.io per Klick Geld spenden. Das eingenommene Geld wird in Rewe-Einkaufsgutscheine aufgeteilt, die von der Tafel Deutschland an die lokalen Tafeln verteilt werden und somit Bedürftigen zugute kommen sollen.


Hintergrund der Aktion "Wir für die Tafel": Viele lokale Filialen der gemeinnützigen Hilfsorganisation mussten schließen, da viele der ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Risikogruppe gehören und daher nicht mehr im Einsatz sein können. Rewe unterstützt die Tafeln bereits seit 1996 mit kostenlosen Lebensmittellieferungen und sieht sich deshalb in der Pflicht, als Retter in der Not einzuspringen.

Die Initiative richtet sich nach dem Motto "Auf uns ist Verlass", das Rewe zum Oberthema seiner Corona-Kommunikation gemacht hat. Dazu gehört auch ein Kampagnenspot, der aus Nutzer-Videos besteht. Den Aufruf dazu hatte Rewe Ende März gestartet - mehrere tausend Videos sendeten die User anschließend ein. Der Spot lief über Ostern in TV und ist aktuell noch auf der Website Kampagnenseite rewe.de/zuhause zu sehen. Mehr als zehn Millionen Abrufe verzeichnet der am 9. April hochgeladene Film auf Youtube bereits.
Die zweite Hilfsaktion, die Rewe in diesen Tagen gestartet hat, richtet sich an die Mitarbeiter von Kliniken. Diese stehen während der Corona-Pandemie unter besonderer Belastung und haben vor allem nicht immer die Zeit bzw. die Energie, selbst einkaufen zu gehen. Die Lieferung von Lebensmitteln könnte da eine Alternative sein - wären die verfügbaren Lieferzeitfenster aufgrund der hohen Nachfragesituation nicht häufig für mehrere Tage ausgebucht.


Rewe macht Klinikmitarbeitern deswegen ein besonderes Angebot: Medizinisches Fachpersonal erhält beim Lieferdienst des Händlers bevorzugte Lieferzeiten und bekommt obendrein die Liefergebühren erlassen. Dafür müssen sich die Interessenten auf rewe.de/Helden registrieren, wo zunächst Personalausweis und Beschäftigungsnachweis des jeweiligen Krankenhauses geprüft werden.

Das Angebot richtet sich an Krankenhäuser in den zentralen Liefergebieten des Rewe-Lieferservices in mehr als 75 Städten und Ballungsgebieten in ganz Deutschland. "
Für uns sind die Ärzte, die Krankenschwestern und die Pfleger in den Krankenhäusern, die täglich in dieser schwierigen Zeit bis an den Rand der Erschöpfung für unsere Gesellschaft im Einsatz sind, echte Heldinnen und Helden", sasgt Rewe-Group-Chef Lionel Souque. "Wir möchten uns für den unermüdlichen Einsatz und das außerordentliche Engagement bedanken und mit unserem REWE Lieferservice zumindest den Einkauf von Lebensmitteln ein Stück leichter machen und etwas Zeit verschaffen." ire
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