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Jetzt spricht der Zitrön-Chef

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Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer von Citroën Deutschland, gibt Sprachunterricht
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Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer von Citroën Deutschland, gibt Sprachunterricht
Was haben wir gelacht: "Aus Citroën wird Zitrön", verkündete der französische Autobauer Anfang der Woche. Die Konsequenz, mit der die PSA-Tochter diese hanebüchene Geschichte erzählte, war aller Ehren wert. Doch jetzt ist auch mal gut. Nach Tagen des Spaßes, aber auch der Verwirrung, sorgt Wolfgang Schlimme, Geschäftsführer von Citroën Deutschland, nun höchstselbst für Klarheit. Doch Citroën ist mit seinen Kunden noch immer nicht ganz fertig.
Ob Citroën vorher geahnt hat, welche Welle die angebliche Umbenennung in Zitrön auslösen würde? Einiges spricht dagegen. Nach Informationen von HORIZONT Online hätte der Spaß eigentlich länger dauern, die große Auflösung erst Ende dieser Woche folgen sollen. Doch angesichts der Reaktionen, von denen offenbar auch einige Teil der Kampagne waren, sah der Autobauer wohl keine Möglichkeit mehr, das Spiel weiterzuspielen. 

"Zitrön. Was für eine hirnverbrannte Scheiße!", lautete einer von unendlich vielen Kommentaren, mit denen sich das Social-Media-Team des Autobauers nach eigenen Angaben konfrontiert sah. "Ernsthaft? Erst die Hydropneumatik, jetzt der Name. Geht´s noch?", lautete ein anderer. Deutschlandchef Wolfgang Schlimme berichtet in dem Video, das Citroën derzeit über seine Social-Kanäle verbreitet, noch von weiteren Kommentaren, gesteht am Ende aber ein. "Ja, das war ein Witz."

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Und zwar einer, der durchaus zu der Marke und zum Markenversprechen "Inspired by you" passe. Denn immerhin hat der Autobauer vorgegeben, seinen Namen nur deshalb zu ändern, weil die Deutschen so ihre Probleme mit der Aussprache des französischen Markennamens haben. Mit der Aktion habe der Autobauer daher auch zeigen wollen, dass der "Kunde bei Citroën immer im Mittelpunkt" stehe, betont Schlimme, der am Ende des Videos nochmal erklärt, wie genau man den Namen Citroën korrekt ausspricht.

Fisherman's Friend Zitrön
© Fisherman's Friend
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Es war eine Schlagzeile, die für ordentlich Wirbel sorgte. "Aus Citroën wird Zitrön", hatte der Autobauer gestern verkündet. Während so mancher Social-Media-Nutzer anfangs noch rätselte, ob der Werbegag ernst gemeint war, zieht die Marke ihren Kurs eisern durch - und erntet damit zahlreiche Reaktionen, und zwar nicht nur von Social-Media-Nutzern, sondern auch von Marken und sogar von Wettbewerbern.

Die Kunden dürfen sich auf weitere Belehrungen seitens des Autobauers freuen. In der kommenden Woche startet die nächste Phase der von Havas in Düsseldorf kreierten Kampagne. Geplant sind unter anderem ein Gewinnspiel und ein Aussprachewettbewerb. Wer danach immer noch "Zitrön" oder "Zitröng" sagt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. mas
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