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UN Women trat mit der „Unstereotype Alliance“ bei den Cannes Lions für Gender Equality und CO2-neutrale Werbung ein
Tristan Fewings / Getty Images / Cannes Lions
+Cannes Lions

Der schwierige Kampf der Kreativbranche für Diversity, Inklusion und Nachhaltigkeit

UN Women trat mit der „Unstereotype Alliance“ bei den Cannes Lions für Gender Equality und CO2-neutrale Werbung ein
Die großen gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit sind bereits seit einigen Jahren allgegenwärtig in Cannes: in den Sessions im Palais des Festivals, unter den meistprämierten Arbeiten im Kreativwettbewerb genauso wie an den Stränden der großen Tech-Companies Google, Meta, Spotify und Twitter. So stark im Fokus wie beim diesjährigen Lions Festival standen Diversität, Gleichheit, Inklusion und Nachhaltigkeit ohne Zweifel aber noch nie.
von Tim Theobald Dienstag, 28. Juni 2022
In der Festivalwoche an der Côte d’Azur merkt man als Besucher allerorten, dass die Kreativbranche – gemäß ihrem Selbstverständnis und gewohnt großem Selbstbewusstsein – die Welt diverser, inklusiver und besser machen will. Das ist zwar an sich keine neue Erkenntnis. Doch die Dringlichkeit, mit der dieser Anspruch bei den Cannes Lions 2022 untermauert wurde, ist nach zweieinhalb Jahren Pandemie und immer größer werdenden globalen Herausforderungen eine andere.
Cannes Lions, German Beach 2022
© Weischer
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Ausgelassen feiernde Werber rund um die berühmt-berüchtigte Gutter Bar, zugebaute Strände, an denen sich große Plattformen wie Google, Meta und Spotify breit machen, dekadente Yacht-Partys im alten Hafen. Auf den ersten Blick ist alles wie immer beim weltweit größten Kreativfestival Cannes Lions. Dabei hatten viele nach der Corona-bedingten Zwangspause damit gerechnet, dass einiges ganz anders sein würde.

Das fängt schon in den Jurys des Wettbewerbs an: Immer wieder betonen Jurorinnen und Juroren, dass die Zeit der Goldideen und einmaligen CSR-Projekte, mit denen die Agenturen ihr Portfolio aufhübschen können, endgültig vorbei ist.

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