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KFC stellt sich mit purer Fleischeslust gegen den Veganuary-Trend

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Im Veganuary setzt KFC auf pure Fleischeslust
© Kentucky Fried Chicken
Im Veganuary setzt KFC auf pure Fleischeslust
Der Veganuary stellt Fastfood-Ketten vor eine besondere Herausforderung in ihrer Zielgruppenstrategie: Sie müssen Fleischgegner begeistern, ohne die Fleischfans zu verschrecken. Kentucky Fried Chicken wählt nun klar seine Seite und bringt im Januar eine wahre Fleischbombe als Burger zurück. Bis Mitte März wird es den Double Down in allen KFC-Restaurants geben – ein Burger, der aus zwei panierten Hähnchenbrüsten mit Käse und Bacon besteht. Und die Mediastragie verrät, dass die Fastfoodkette dafür auch viele Fans in der vermeintlich so veggie-affinen jungen Zielgruppe sieht.
Der Burger ohne Brötchen wird durch eine groß angelegte digitale Kampagne unterstützt. Mit dem von der Lead-Agentur Butter entwickelten Motto „Kein Trouble, besser Double“ will KFC in zeigen, wie Trouble mit dem Double-Down-Burger zu bewältigen ist – egal ob das tägliche Home Office mit dem Partner zum Stress führt oder der der eigene Bruder beim TikTok-Dreh zu Hause stört.
Die 15-sekündigen Spots laufen auf Youtube, Instagram und Facebook sowie als Finecast Format im Adressable-TV. Zusätzlich hat Butter auch ein eigenes Clip-Format für eine Tik-Tok-Ad produziert. Als PR-Maßnahmen veröffentlicht KFC zudem eine eigens angelegte Studie, die dem Trouble der Deutschen und ihren Bewältigungsmethoden auf den Grund gehen will.
Im Veganuary setzt KFC auf pure Fleischeslust
© Kentucky Fried Chicken
Im Veganuary setzt KFC auf pure Fleischeslust
Wichtiges Element der Produktkampagne ist Zusammenarbeit mit mehreren Zweier-Teams von Influencern: Stefan Jankovic (@whoisestevan) und Jennifer Lopes (@missllopes) von „Krass Schule“, der GZSZ-Darsteller Timur Ülker (@timuruelker) mit seiner Frau Caro (@ileyschko) sowie die Ochsenknecht-Geschwister Jimmy Blue (@jimbonader) und Cheyenne Savannah (@cheyennesavannah). Auf Instagram veröffentlichen die Influencer je ein Live Video und rufen ihre Follower dazu auf, das Comeback des Double Downs zu feiern, indem sie eine eigens kreierte Emoji-Kombination unter sämtlichen Beiträgen posten. Insgesamt investiert KFC einen sechsstelligen Mediaetat in die digitale Kampagne.


Mit dem Mediamix aus Youtube, Tiktok, Social Media, Streamingdiensten und Mobile legt das Unternehmen dabei ganz klar den Schwerpunkt auf jüngere Zielgruppen. Dabei könnte der Veganuary der Kampagne sogar noch unabsichtlich helfen. Denn derzeit ist KFC faktisch der einzige Fastfood-Anbieter, der mit einer dezidierten Fleischbotschaft öffentlich wirbt. cam
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