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Ein Müllberg als Abschreckung vor dem Black Friday
Ecoalf
Break the habit, not the planet

Mit dieser eindringlichen Kampagne schwärzt Ecoalf den Black Friday an

Ein Müllberg als Abschreckung vor dem Black Friday
Dass in unserer Konsumgesellschaft mehr produziert wird als nötig, ist ein offenes Geheimnis. Dazu tragen nicht zuletzt auch Rabattschlachten bei, wie sie nun in der "Black Week" mit dem Black Friday als Höhepunkt wieder weltweit anstehen. Ecoalf will da nicht mitspielen. Die nachhaltige Fashion-Marke boykottiert nicht nur die alljährliche Rabattschlacht, sondern startet eigens eine Kampagne, um auf die negativen Folgen des Black Friday aufmerksam zu machen. 
von Marco Saal Montag, 22. November 2021
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Mehr als 150 Milliarden Kleidungsstücke werden laut Ecoalf jedes Jahr hergestellt - mit der Folge, dass eigentlich noch brauchbare Klamotten aus dem Kleiderschrank fliegen und nicht selten auf den Müllbergen landen. Ein Grund für diese alles andere als nachhaltigen Konsumgewohnheiten sind aus Sicht der Fashion-Marke groß angelegte Rabatt-Aktionen wie eben der Black Friday. "Jedes Jahr senken Marken ihre Preise, um Impulskäufe auszulösen und Menschen dazu zu motivieren Dinge zu kaufen, die sie gar nicht benötigen", ist man bei Ecoalf überzeugt. 

Um ein Zeichen gegen den Rabatt- und Konsumwahn zu setzen, hat sich Ecoalf nun erneut mit dem Dichter Tomfoolery für eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto "Break the habit, not the planet" zusammengeschlossen. Im Mittelpunkt des Auftritts steht ein Video, das ab sofort auf dem Youtube-Kanal von Ecoalf zu sehen ist.

Anti-Black-Friday-Kampagne: Die Motive von Ecoalf


Zu dem gut zweieinhalbminütigen Werbefilm, der Mülldeponien und -berge zeigt, auf denen noch mehr Abfälle der Bekleidungsindustrie abgeladen werden, hat der Künstler das Gedicht "Pile On" beisteuert. In diesem macht er mit drastischen Worten auf die Kultur des Kaufens und Wegwerfens, die die Fast-Fashion-Industrie geschaffen hat, aufmerksam. "Wir alle müssen jetzt etwas ändern, bevor "der Tag kommt, an dem wir alle merken, dass kein Platz auf dem Haufen übrig ist", so Tomfoolery in seinem Gedicht. Alle müssten nun ihr Konsumverhalten überdenken - und der diesjährige Black Friday biete die beste Gelegenheit, damit anzufangen, so der Künstler weiter. 

Die Kampagne, die Ecoalf inhouse und in enger Zusammenarbeit mit Tomfoolery umgesetzt hat, sieht zudem Social-Media-Maßnahmen vor. So werden Motive mit dem Hashtag #RecyclingBlackFriday und dem Motto "Break the habit, not the planet" geschaltet. Zudem gibt Ecoalf Einblicke und Tipps, wie man bewusster konsumieren kann und ruft seine Community dazu auf, sich daran zu beteiligen. mas
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