Brand vs. Performance

Die Rückkehr des Gänsehaut-Faktors

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Gute Werbung verursacht beim Betrachter im besten Fall Gänsehaut
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Gute Werbung verursacht beim Betrachter im besten Fall Gänsehaut
Es könnte einer dieser Sätze sein, die die Branche noch auf lange Zeit prägen werden: "Wir haben zu viel in digitale Werbung investiert." Das sagte Simon Peel, Global Media Director bei Adidas, auf einer Veranstaltung in London Mitte Oktober.  Seine Worte wirkten wie ein Weckruf für die ganze Branche.
Bei Adidas war man offensichtlich lange der Meinung gewesen, dass digitale Performance-Werbung die Online-Sales am stärksten treibe. Ein Trugschluss, wie sich herausstellte, als Adidas damit begann, nicht nur den letzten Klick eines Online-Nutzers in der Customer Journey zu messen, sondern eine Vielzahl von Variablen in der Kampagnenmessung zu berücksichtigen. Tatsächlich entpuppte sich dabei Brand Marketing als der wesentlich effektivere Umsatztreiber.

Peels Worte gingen anschließend um die Welt. Die Reaktionen aus der Marketing- und Werbe-Szene changierten zwischen ungläubigem Staunen und "Endlich gibt es mal einer zu". Tatsächlich elektrisiert die "Causa Adidas" vor allem deshalb so stark, weil viele Unternehmen vor der gleichen Herausforderung stehen wie die Marke mit den drei Streifen: Welche Werbemaßnahmen zahlen wie auf den Unternehmenserfolg ein?

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