#BlackLivesMatter

Wie Sportstars, Vereine und Marken im Kampf gegen Rassismus Größe zeigen

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Der Mönchengladbacher Stürmer Marcus Thuram beim symbolischen Kniefall nach einem Tor gegen Union Berlin
© Martin Meissner / AP Photo / Picture Alliance
Der Mönchengladbacher Stürmer Marcus Thuram beim symbolischen Kniefall nach einem Tor gegen Union Berlin
Der gewaltsame Tod von George Floyd hat nicht nur in den USA für massenhafte Demonstrationen und Proteste gesorgt, sondern weltweit eine Welle der Solidarität und Anti-Rassismus-Bewegungen ausgelöst. Daran beteiligen sich vor allem Sportstars, aber auch ihre Vereine sowie Sportmarken. Mit ihren Statements gegen Diskriminierung und Polizeigewalt untermauern sie die große Macht, die der Sport in Gesellschaftsfragen hat - insbesondere in Zeiten von Social Media.
Mit politischen Botschaften im Sport ist es ja so eine Sache. Da reicht schon der Blick auf Artikel 50, Absatz III der Charta des Internationalen Olympischen Komitees, der den Athleten politische und religiöse Meinungsäußerungen während der Spiele untersagt. Bei FIFA und UEFA gelten ähnliche Statuten. Mit anderen Worten: Sportler sollen in den Wettkämpfen auch Sportler bleiben.

In der Fußball-Bundesliga war das zuletzt etwas anders. Der Grund dafür ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben kam. Die Folge waren nicht nur massenhafte Proteste und die Rückkehr der Bewegung "Black Lives Matter", sondern auch Anti-Rassismus-Botschaften von Fußballprofis im Stadion: Die Dortmunder Stars Jadon Sancho und Achraf Hakimi zeigten beim Torjubel die Botschaft "Justice for George Floyd", der Gladbacher Marcus Thuram ging nach einem Tor symbolisch auf Knie.

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