Bionade

Warum die eigentlich schon abgeschriebene Kultlimo ein furioses Comeback hinlegt

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Bionade hat sein Sortiment komplett auf Glasflaschen umgestellt
© Bioande
Bionade hat sein Sortiment komplett auf Glasflaschen umgestellt
Coca-Cola scheiterte, Radeberger gelang es nicht und so war 2018 das Vertrauen gering, dass die Hassia-Gruppe die schwer angeschlagene Kultmarke Bionade retten würde. Drei Jahre später sehen sich die Zweifler widerlegt: Bionade verzeichnet das drittes Jahr in Folge zweistellige Umsatzzuwächse und hat gerade Bio Vio als meistverkaufte Biolimonade in Deutschland abgelöst. Ein Comeback, das ohne einen radikalen Kurswechsel in der Markenführung kaum denkbar gewesen wäre.


Mit dem bundesweiten Roll-Out wird auch der Marketing-Etat weiter steigen. Allerdings nur "moderat", wie Hassia mitteilt. Das Unternehmen will aber über die Produktkommunikation hinaus auch stärker an der Marke arbeiten und wieder das einstmals für Bionade sehr wichtige Thema Nachhaltigkeit stärker besetzen. Schon Jahr 2020 hat Bionade mit der Biodiversity Foundation die Initiative "Vielfalt 2030" gestartet, um mehr für die Artenvielfalt zu tun. Dafür wird ab März die Sorte Himbeer-Pflaume mit Sonderetiketten verkauft, sodass 5 Cent von jeder verkauften Drittelliterflasche an die Stiftung fließen. Außerdem sind viele Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit am PoS zu bringen und speziell zum Tag der Artenvielfalt am 22. Mai geplant. Lonicer: "Wir haben noch viel vor." cam

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