Best Brands Award

Die Shortlist steht fest

Der Best Brands Award 2019 steht vor der Tür
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Der Best Brands Award 2019 steht vor der Tür
Es sind wie immer große Marken, die Anwärter auf den Best Brands Award 2019 sind. Am 20. Februar stehen die Sieger fest, die sich durch hervorragende Markenführung hervorgetan haben. Die Serviceplan Group hat nun die Shortlist veröffentlicht.




Eine Marke aufzubauen und lebendig zu halten, braucht Zeit. Deshalb besteht auch die  Shortlist der Best Brands 2019 ausschließlich aus klingenden Namen. Autohersteller wie Daimler, Porsche oder BMW gehören in der Shortlist der besten Unternehmensmarken dazu, aber auch Sportartikelunternehmen wie Adidas oder Haushaltelektronik- und Heimwerker-Marken wie Miele und Bosch.
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Und doch wartet die Top Ten der Unternehmensmarken in diesem Jahr mit kleinen Überraschungen auf. Dazu gehört der Softwarekonzern SAP. 2017 tauchte das Unternehmen, dass sich mit seinen mächtigen Enterprise-Lösungen eher an eine Business-Klientel richtet, ein erstes und einziges Mal im Ranking auf. Zum ersten Mal unter den Top-Ten sind zudem Dr. Oetker und Puma. Seinen Platz zurück erkämpft hat sich nach drei Jahren Abstinenz zudem Volkswagen.
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Alte Bekannte gibt es mit Nivea und Lego auch bei den "Besten Produktmarken." Die beiden beherrschen die Top Ten bereits seit Bestehen des Awards. Nivea hat die Kategorie in den letzten Jahren schon viermal für sich entschieden. Auch Lego und Adidas gingen hier bereits zweimal siegreich hervor. Nach 2014 meldet sich erstmals Canon wieder im Ranking zurück. Der Hardwarehersteller war 2007 und 2008 zur besten Produktmarke gekürt worden. Als absoluter Neuling springt hingegen Gardena in die Top-Ten, zurück melden sich Microsoft (zuletzt 2010) und WMF. Der Haushaltswarenanbieter zählte 2016 und 2017 zu den besten Produktmarken und gewann 2016 die Kategorie Beste Wachstumsmarke.

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Im Gegensatz zu den anderen beiden Kategorien zählen für die beste Wachstumsmarke weniger langfristige Markenwerte sondern knallharte Wachstumszahlen. Bei Dyson, Huawei und Nintendo scheint das Wachstum nachhaltig gewesen zu sein. Sie waren auch letztes Jahr schon nominiert. Aperol (2012) und Tefal (2017) waren bislang nur einmal in den Top-Ten zu finden, während Puma immer wieder - zuletzt 2013, 2009 und 2005 - mit auffallenden Wachstumsraten hervorsticht.


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Spannend bleibt wie immer die jährlich wechselnde Sonderkategorie. In diesem Jahr sind das die Digital Life Brands. Starke Marken wie Amazon, Google und Apple konkurrieren hier mit Traditionsunternehmen wie Bosch, Siemens, Samsung und der Killer-Applikation Whatsapp.

Den Award haben Serviceplan, GfK, Pro Sieben Sat 1 Media , Wirtschaftswoche und der Markenverband 2004 ins Leben gerufen. Weitere Partner sind Die Zeit sowie RMS Radio Marketing Service. Der Preis misst auf Basis von GfK-Studien die Stärke einer Marke am tatsächlichen wirtschaftlichen Markterfolg ("Share of Market") sowie deren Attraktivität in der Wahrnehmung der Verbraucher ("Share of Soul"). vg

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