Baumarktwerbung aus Konsumentensicht

Hornbachs Müffel-Spot bekommt die schlechtesten Noten

Der Hornbach-Spot polarisiert
© Hornbach
Der Hornbach-Spot polarisiert
Wenn ein Unternehmen für mutige und erfolgreiche Werbung steht, dann Hornbach. Die Baumarktkette und ihre langjährige Berliner Leadagentur Heimat haben bei Kreativ-Festivals schon unzählige Preise abgeräumt. Mutig ist auch der inzwischen aus den TV-Werbeblöcken verschwundene erste Spot aus der aktuellen Frühjahrskampagne. Das Commercial, in dem eine junge Frau asiatischer Herkunft beim Schnüffeln an verschwitzten Heimwerker-Klamotten in Ekstase gerät, bringt aber offenbar nicht nur die notorisch aufgeregte Social-Media-Gemeinde in Wallung. Eine Analyse von System1 Research zeigt jetzt, dass der Werbefilm auch jenseits von Twitter und Facebook nicht sonderlich gut ankommt.

Hornbach ist nicht die einzige Baumarktkette, die pünktlich zur Frühlings- und Gartensaison werblich in die Offensive geht. Auch Hagebau (Agentur: Thjnk), Obi (Zum Goldenen Hirschen) und Toom (Scholz & Friends) investieren aktuell reichlich TV-Werbegeld, um Heimwerker und Gärtner in ihre Märkte zu locken. System1 Research hat die Werbespots der genannten Baumarktketten genauer betrachtet und auf Stärken und Schwächen sowie auf die emotionale Stärke untersucht. Die auf Basis der Umfrageergebnisse erstellte finale Sternewertung gibt Auskunft darüber, wie stark ein Spot auf das langfristige Wachstum einzahlt (Details siehe Kasten unten). 

Die im April durchgeführte Befragung von 400 Deutschen im Alter von 18 bis 65 Jahren zeigt, dass Hornbach in diesem Fall von seinem Mut nicht profitieren kann.

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